Krisenstab bittet die Remscheider um Geduld

Impfstelle öffnet Mittwoch: Ab Montag gibt es Termine

Im Zentrum Süd in der Rosenhügeler Straße entsteht die neue Impfstelle. Sie soll zunächst bis 30. Mai 2022 bleiben. Foto: Roland Keusch
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Im Zentrum Süd in der Rosenhügeler Straße entsteht die neue Impfstelle. Sie soll zunächst bis 30. Mai 2022 bleiben.
  • Axel Richter
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Im Zentrum Süd sollen täglich bis zu 300 Spritzen gesetzt werden.

Remscheid. Noch in der Nacht schraubten Ärztinnen und Feuerwehrmänner gemeinsam Tische zusammen und stellten Trennwände auf. Ergebnis: Die neue Impfstelle im Zentrum Süd, Rosenhügeler Straße 2-8, ist einsatzbereit. Ab Mittwoch nehmen die Mediziner dort Erst-, Zweit- und die sogenannten Boosterimpfungen vor. Ab Montag, 9 Uhr, können die Remscheider die Termine dafür buchen.

Das ist möglich unter der Internetadresse http://remscheid.impf-buchung.de oder auch telefonisch unter Tel. (021 91) 16 200. Geboostert werden in erster Linie Menschen über 70 Jahren. Außerdem müssen seit der Zweitimpfung mindestens fünf Monate vergangen sein.

300 Impfungen sollen pro Tag in der neuen Impfstelle möglich sein. Drei Ärzte werden dazu drei Impfstraßen betreiben. Das Zentrum ist an sieben Tagen in der Woche von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Parkplätze gibt es im angrenzenden Parkhaus. Dazu wird das Ordnungsamt die Rosenhügeler Straße bis zur Ewaldstraße als Einbahnstraße ausweisen, um zusätzliche Parkflächen zu gewinnen. Ein Security-Dienst soll für Ruhe und Ordnung in und um die Einrichtung sorgen.

Die Stadt ist stolz auf die neue Impfstelle, die sie binnen zwei Wochen aus dem Boden gestampft hat. Nötig wurde das, nachdem die Landesregierung die Schließung der Impfzentren beschlossen hatte, um die Kommunen mit wieder steigenden Inzidenzzahlen zum Aufbau neuer Impfstellen zu beauftragen.

Die Aufgabe der Zentren nannte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) gestern erneut einen Fehler. Ohnehin hätte der eine oder andere in Berlin besser geschwiegen, um die Menschen nicht zu verunsichern.

Mit einer Sorge sehen sich die Mediziner vor Ort immer wieder konfrontiert. „Die Impfung verliert nach sechs Monaten nicht ihren Schutz“, sagt Dr. Bettina Stiel-Reifenrath, Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung: „Die Menschen müssen keine Angst haben. Man kann, man muss aber nicht nach fünf Monaten bereits boostern.“ Der Krisenstab rechnet dennoch mit einer hohen Nachfrage ab Montag. Und bittet vorab um Geduld.

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