Anfänger können das Spielen erlernen

Mittwochs werden Bauern gezogen und Könige matt gesetzt

Jakob Hoppe, Andreas Schulz, Martin Graf und Peter Ottersbach (v. l.) freuen sich über weitere Schachspieler. Foto: Michael Schütz
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Jakob Hoppe, Andreas Schulz, Martin Graf und Peter Ottersbach (v. l.) freuen sich über weitere Schachspieler.

Schachzirkel Remscheid-Süd trifft sich in der „Wiege“.

Von Peter Klohs

Remscheid. In den Räumen der Familienbildungsstätte „Die Wiege“ an der Hohenhagener Straße werden an jedem Mittwochabend Bauern von e2 nach e4 gezogen, Springergabeln gesetzt oder Damen geschlagen: Der Schachzirkel Remscheid-Süd ist von 17.30 bis 21 Uhr tätig.

Acht bis zehn regelmäßige Gäste verbringen einige Stunden im geselligen Rahmen, spielen gegeneinander Schach und haben dabei einen besonderen Ansatz. „Ich habe den Hückeswagener Schachverein mitgegründet“, berichtet Peter Ottersbach, der gemeinsam mit Martin Graf und Jakob Hoppe den Schachzirkel im Oktober 2020 ins Leben gerufen hat. „Aber mit dem Leistungsprinzip in einem Verein bin ich nie klargekommen. Ist man gut genug, ist es toll. Ist man nicht leistungsmäßig top, dann fällt man aus dem Raster. Das hat mir nie zugesagt.“

Dementsprechend sind die Leistungen der Schachspieler im Schachzirkel sehr unterschiedlich und werden von den Mitgliedern als zweitrangig angesehen. „Spaß und Geselligkeit stehen bei uns im Vordergrund. Auch schwächere Spieler sind uns jederzeit herzlich willkommen“, sagt Ottersbach. „Anfänger können bei uns das Spiel erlernen.“

Spendendose steht bereit

Einen festen Beitrag erhebt der Schachzirkel nicht. Auf dem Tisch steht eine Spendendose. Von den Einnahmen wird Spielmaterial angeschafft. Der Rest wird gespendet.

Nach der Gründung des Zirkels schlug Corona zu, und die Schachfreunde konnten sich acht Monate lang nicht treffen. „Besonders schade war das in Bezug auf einige ältere Menschen, die Schach bei uns lernen wollten und durch die Corona-Regeln nicht mehr zu uns kommen konnten. Und als sie wieder durften, kamen sie nicht mehr.“ Sehr gerne, so Ottersbach, würden Mitglieder des Schachzirkels in Seniorenheime gehen und den dort lebenden Interessierten eine Partie anbieten. „Für die Menschen, die nicht zu uns kommen können“, erklärt der Mit-Initiator. „Aber das ist jetzt in der 4. Welle auch nicht so einfach.“

„Ein Weihnachtsturnier ist geplant. Es soll an zwei Tagen am 4. und 5. Dezember stattfinden und im Modus Sieben-Minuten-Blitzschach ausgetragen werden. Der Kostenbeitrag ist auf fünf Euro festgesetzt, kleine Preise winken den Gewinnern. „Allerdings erfordert die Durchführung eines solchen Turniers eine Menge Vorbereitungen“, weiß Ottersbach, „weshalb wir bitten, dass sich Schachspielerinnen und Schachspieler, die daran teilnehmen wollen, sich bis zum 24. November bei uns anmelden.“

Schachzirkel-remscheid-sued.de

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