Skulptur „Badendes Pärchen“ steht

Lüttringhausen: Platz am Rathaus bald fertig - im Frühjahr wird es dann grüner

Noch dominiert das Grau, im Frühjahr wird der Platz hinter dem Lüttringhauser Rathaus dann deutlich grüner. Genutzt werden kann er aber jetzt schon. Foto: wey
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Noch dominiert das Grau, im Frühjahr wird der Platz hinter dem Lüttringhauser Rathaus dann deutlich grüner. Genutzt werden kann er aber jetzt schon.

Der neu gestaltete Platz hinterm Lüttringhauser Rathaus ist nahezu fertig. Doch schon jetzt wird er gut genutzt.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Er ist fertig, zumindest fast. Auf dem neu gestaltete Platz hinter dem Lüttringhauser Rathaus sind die Pflaster-, erste Pflanz- und inzwischen auch die Zaunbau-Arbeiten abgeschlossen. „Jetzt werden noch einige Restarbeiten erledigt, zum Beispiel Schilder aufgehängt“, berichtet Dirk Buchwald, zuständiger Abteilungsleiter bei den Technischen Betrieben (TBR). Im Frühjahr würden dann die Grasflächen eingesät.

Bis dahin bleibe Lüttringhausens neuer Treffpunkt allerdings noch eher braun-grau, räumt Buchwald ein: „Mit Blättern kann man derzeit halt nicht aufwarten.“ Doch wenn in einigen Monaten die bereits gepflanzten Bäume und Stauden austreiben, werde der Platz sein ganzes Potenzial zeigen können. „Dann gibt es auch die offizielle Eröffnungsfeier.“

Er wird sehr gut angenommen.

Dirk Buchwald (TBR) über die Nutzung des neuen Platzes

Aber auch vorher und ohne Grün und Schilder werde der Platz bereits rege genutzt, hat Dirk Buchwald beobachtet: „Er wird sehr gut angenommen.“ Zumal er eine wichtige Wegebeziehung zwischen der Kreuzberg- und der Gneisenaustraße darstelle. Drei Zugänge führen auf den neu gestalteten Platz: die Zufahrt unterhalb des Rathauses von der Gneisenaustraße aus sowie ein Fußweg direkt neben dem Rathaus zur Kreuzbergstraße und einer zum Parkplatz zwischen Metzgerei und Bäckerei.

Verschiedene Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Und geben den Blick frei auf das Wasserspiel in der Mitte. An dessen Kopfende wurde bereits die Skulptur eines Kinderpärchens, die bis 2004 die Fassade des ehemaligen Lüttringhauser Hallenbades schmückte, auf einem Sockel installiert. Dafür hatte der Heimatbund, der die Plastik einst vor den Abriss-Baggern gerettet hatte, rund 20.000 Euro Spenden gesammelt.

Wasserspiel funktioniert, läuft aber erst ab April

Dass die Technik des Wasserspiels funktioniert, davon habe man sich bei einem Testlauf überzeugt, berichtet Dirk Buchwald. Ausgerechnet an dem Tag, als der erste Schnee in diesem Winter fiel. Was aber gar kein Nachteil gewesen sei, wie der TBR-Abteilungsleiter versichert: In dem Schnee hätten sich die Wege, die das Wasser nimmt, gut abgezeichnet. „Das hat gezeigt, dass das Gefälle stimmt.“

Bei dem Testlauf seien auch Vertreter des Heimatbundes in die Technik eingewiesen worden, so Buchwald. Der Verein hat sich bereit erklärt, die Wartung des Wasserspiels zu übernehmen. Und stellt zudem noch ein Schild auf, das über die Geschichte der Skulptur berichtet. Darauf wird dann auch der Hinweis auf die Förderung des Landes angebracht, das hatte die Umgestaltung mir 22.000 Euro unterstützt.

Etwa ab April soll das Wasserspiel dann täglich von 10 bis 22 Uhr laufen. Die Steuerung dafür ist auf der Rückseite des Sockels angebracht worden – und deswegen derzeit noch gut sichtbar. Das werde sich aber durch die Pflanzen bald ändern, sagt Dirk Buchwald. Was so ähnlich auch für die Rasengittersteine entlang der Wege gelte. Die seien nur dafür da, dass der Platz hinterm Rathaus bei Bedarf auch mal mit einem Transporter angefahren werden kann. „Wenn das Gras erstmal gewachsen ist, sieht man davon nichts mehr.“

Trotz einiger Verzögerungen – eigentlich sollten die Arbeiten schon im November abgeschlossen sein – sei er zufrieden mit dem Verlauf der Umgestaltung, sagt Dirk Buchwald. Und auch mit dem Ergebnis. „Ich glaube, dass wir in den Jahren rund um das Rathaus wirklich was geschaffen haben. Das war gut investiertes Geld.“ Auch die Sanierung des Lüttringhauser Rathauses hat länger gedauert, als geplant.

Hintergrund

Das Lüttringhauser Rathaus wurde im September 1908 von der damals noch selbstständigen Gemeinde eingeweiht. Heute beherbergt es neben Teilen der Remscheider Stadtverwaltung auch eine Zweigstelle der Jugendmusikschule und die örtliche Polizeidienststelle.

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