Krippe

Holzfiguren erzählen von der Geburt Jesus

Die Kinderkirche der Adolf-Clarenbach-Gemeinde hat wieder den Weihnachtsgarten am Gotteshaus an der Reinshagener Straße aufgebaut. Foto: Roland Keusch
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Die Kinderkirche der Adolf-Clarenbach-Gemeinde hat wieder den Weihnachtsgarten am Gotteshaus an der Reinshagener Straße aufgebaut.

Evangelische Adolf-Clarenbach-Kirchengemeinde hat wieder den Weihnachtsgarten aufgebaut.

Von Michelle Jünger

Remscheid. Kühl, aber trocken ist es am Sonntagnachmittag, während der Weihnachtsgarten auf dem Gelände der evangelischen Adolf-Clarenbach-Gemeinde öffnet. Verschiedene Stationen sind am Weg aufgebaut, die man mit einem Handzettel durchlaufen kann.

Bereits im letzten Jahr hatte die Kinderkirche unter Leitung von Martin Haase die Figuren, welche die Weihnachtsgeschichte darstellen, angefertigt. Aus Holzplatten ausgesägt und bemalt, konnte so etwas weihnachtliche Stimmung aufkommen. Der Hausmeister hat die Figuren zum Schutz vor Wind und Wetter noch lackiert.

„Wir haben uns auch Mühe gegeben, ein paar Details in den Geschichten hervorzuheben, die einem manchmal vielleicht nicht so geläufig sind“, erklärt Martin Haase. So geht es auch um die Bedeutung vom Ochsen und Esel im Stall. Besucht wird der kleine Garten von zahlreichen Gemeindemitgliedern und vor allem von Familien mit Kindern. Jede Station ist eigens ausgeleuchtet, mit Fackeln, Laternen, Kerzen oder auch durch Scheinwerfer, die die Szenerie anstrahlen. Zu Beginn wirkt das Licht noch nicht ganz, aber sobald es langsam dunkler wird, erstrahlt der Weg vor der Kirche und erzählt die Weihnachtsgeschichte auf besonders schöne Art und Weise, während dazu Weihnachtsmusik läuft.

Die Ränder des Weges sind mit Windlichtern versehen, alten Marmeladengläsern, die die Kindergartenkinder der Gemeinde verziert haben. Die Gemeinde hat sich Mühe gemacht, auch die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, indem sie ein Einbahnstraßensystem aufgebaut hat. Am Einlass wird der 2G-Nachweis kontrolliert, auch Desinfektionsmittel gibt es, und es herrscht Maskenpflicht.

Besucht wurde der Weihnachtsgarten auch von Familie Krause, die regelmäßig in der Kirche zu Gast ist und auch die Ausstellung im vergangenen Jahr gesehen hat. „Der Aufbau am Weg ist wirklich schön!“, finden sie. Im letzten Jahr war der Weihnachtsgarten hinter der Kirche aufgebaut. „So haben wir jetzt vor allem weniger Matsch an den Schuhen“, erklärt der Familienvater mit einem Grinsen. Besonders schön finden aber die Kinder die Beleuchtung und auch die Windlichter, die die Stationen begleiten. Besonders amüsant sind aber auch die Engelchen, die keine Haare haben, was hoffentlich beim Krippenspiel an Heiligabend anders sein wird, denn die Kinder der Krauses spielen dort als Hirte und eben als eins der Engelchen mit.

Grundschüler besuchen den Weihnachtsgarten

„Auch unsere Gottesdienste werden unter den größtmöglichen Schutzmaßnahmen durchgeführt, das ist uns sehr wichtig“, bestätigt auch Birgit Scholz-Krapp, Presbyterin, die zusammen mit Sabine Wölfel am Eingang die Nachweise kontrolliert. Derzeit darf die Gemeinde um die 70 Personen in die Kirche lassen, weshalb die Weihnachtsgottesdienste auch einer besonderen Planung bedürfen. „Wer zuerst kommt, bekommt einen Platz, manchmal müssen wir auch Besucherinnen und Besucher abweisen, weil alle Plätze belegt sind“, bestätigt Scholz-Krapp. Allerdings sind alle froh, dass Gottesdienste überhaupt wieder stattfinden können. „Letztes Jahr beim Weihnachtsgarten hatten wir viel strengere Auflagen, dieses Jahr ist es weit weniger“, erklärt Martin Haase.

In den kommenden Tagen werden auch mehrere Klassen der Gemeinschafts-Grundschule Reinshagen den Garten besichtigen, wenn auch ohne die Beleuchtung.

Gottesdienste

Die Gottesdienste der ev. Adolf-Clarenbach-Kirche finden unter 2G-Auflagen und Personenbegrenzungen statt. Der Familiengottesdienst inklusive des Krippenspiels findet am 24. Dezember um 15 Uhr statt und wird gstreamt.

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