Hockey

Remscheider Hockey-Weltmeisterin trainiert Menschen mit Handicap

RTB startet Hockeyprojekt für Sportler mit Handicap mit Weltmeisterin Ulrike Kirchhoff
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RTB startet Hockeyprojekt für Sportler mit Handicap mit Weltmeisterin Ulrike Kirchhoff

Reinshagener Turnerbund startet Hockey-Projekt.

Von Peter Klohs

Remscheid. Jede gute Idee basiert auf einer Inspiration. Als Stephan Schürmann, Abteilungsleiter für den Behindertensport im Reinshagener Turnerbund (RTB) erfuhr, dass Feldhockey bei den anstehenden Special Olympics World Games Demonstrationssportart sein würde, kam ihm die Idee, Hockey im Verein für Menschen mit Behinderung anzubieten.

„Hockey wird im RTB von jeher groß geschrieben“, weiß Schürmann. „Rund 140 Mitglieder betreiben diesen Sport. Die Idee, Menschen mit Behinderung zum Hockeysport zu motivieren, haben wir im Jahr 2020 schon verfolgt und durchgeführt, wurden durch Corona in der Folgezeit jedoch ausgebremst. Aber jetzt, da man wieder darf und die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung im Sommer 2023 in Berlin stattfinden wird, ist die richtige Zeit, das Projekt aufleben zu lassen.“

Behindertensport ist für den RTB kein Neuland. Seit 2009 gibt es eine entsprechende Abteilung im Verein, die ständig größer wird. Auch zum diesjährigen Hockeyprojekt für Menschen mit Behinderung hat Ulrike Kirchhoff, Hockey-Weltmeisterin mit der Senioren-Nationalmannschaft 2019 in Hongkong, ihre Zusage gegeben. Sie wird den Teilnehmenden die Grundlagen des Hockeysports nahebringen, die Regeln erläutern und das Team auf ein mögliches Freundschaftsspiel vorbereiten. „Das war 2020 auch angedacht“, erinnert sich Stephan Schürmann. „Aber da hat der Virus etwas dagegen gehabt.“

Die Teilnehmenden des Hockey-Projektes trafen sich am Dienstagabend zum ersten Mal in der Turnhalle der Grundschule Reinshagen. Ulrike Kirchhoff begrüßte acht bekannte Gesichter und zwei Neulinge.

Sportler lernen die Grundregeln kennen

Die Weltmeisterin erklärte die Grundregeln des Sports. Sodann stellte sie eine Frage an die Runde: „Was machen denn die Sportler, bevor sie loslegen?“ Manche wussten es: Sie machen sich warm. Und das stand anschließend auf dem Programm. Es folgte: Schlägerkunde. Und was gilt es beim Hockeysport unter allen Umständen zu vermeiden? „Einen anderen Spieler zu verletzen“, gibt Kirchhoff an die Sportler weiter.

Erste Übungen beweisen, dass es nicht so einfach ist, den Ball eng mit dem Schläger zu führen. Und die Übungen werden nicht einfacher… Bei manchen Teilnehmenden zeigt sich schnell Talent, andere tun sich etwas schwerer.

Das Projekt für Menschen mit Behinderung läuft bis zum 14. Juni. Anmeldungen an Stephan Schürmann, Tel. 0157 75 32 18 87.

rtb-1910.de

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