Das historische Foto

Welches Gebäude ist hier zu sehen?

Unser neues Rätsel aus dem Jahr 1956 zeigt ein Heim. Das Haus existiert auch heute noch, ist aber total modernisiert worden als ein Wohnhaus. Wo befindet sich das Gebäude? Schreiben Sie die Lösung, gerne verbunden mit ihren Erinnerungen an den RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid oder Mail: redaktion@rga.de.
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Dieses große Haus beherbergte früher ein Heim.
  • Andreas Weber
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RGA-Rätselfoto zeigte die Kreuzung Kreuzberg-/Klausener Straße. Über die Jahrzehnte hat sich dort nicht viel geändert.

Unser neues Rätsel aus dem Jahr 1956 zeigt ein Heim. Das Haus existiert auch heute noch, ist aber total modernisiert worden als ein Wohnhaus. Wo befindet sich das Gebäude? Schreiben Sie die Lösung, gerne verbunden mit ihren Erinnerungen an den RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid oder Mail: redaktion@rga.de. Foto: Rudi Honsberg/Repro: Roland Keusch

Vergangenes historisches Foto: Fasziniert von den Leistungen der Rennfahrer

Von Andreas Weber

Remscheid. Links zweigt die Klausener Straße in Richtung Sporthalle, Klausen und Ronsdorf ab, rechts geht es zum Jahnplatz in Lüttringhausen. Hans-Werner Wallraff verbindet mit der vielbefahrenen Kreuzung ein lokales Sportereignis: „Ich erinnere mich, dass ich zu den Zeiten als es das Radrennen in Lüttringhausen gab, am Anfang der Klausener Straße gestanden habe, und fasziniert war von den Leistungen der Rennfahrer. Ich rieche und schmecke noch den Duft nach den gebratenen Würsten und anderen Leckereien.“

Weitere historische Fotos

Schon vor Jahrzehnten eine vielbefahrene Kreuzung in Lüttringhausen: Kreuzbergstraße/Klausener Straße.

Viele richtige Einsendungen trudelten zum vergangenen Rätselfoto ein. Wie die von Jürgen Koppka: „Auf dem Bild gut zu erkennen ist die Firma Sopp, die den BV 08 Lüttringhausen Jahre lang unterstützte. Mitte der 80er Jahre zog Sopp ins Industriegebiet Großhülsberg. Die Räumlichkeiten waren in der Kreuzbergstraße zu klein geworden.“ Ergänzend schreibt Barbara Bothe aus ihrer neuen Heimat Manderscheid in der Eifel: „Das ehemalige Sopp-Gebäude wurde zeitweise von Vaillant als Bürogebäude genutzt. Mittlerweile wird es von mehreren Firmen, unter anderem einem Pflegedienst und dem Remscheider Versicherungsverein genutzt. Weiterhin ist hier eine Tagespflege zu Hause.“ Dieter Prill erklärt: „Hier hat sich nicht viel verändert. Lediglich die ehemalige Fina-Tankstelle heißt jetzt Total und der Ford-Händler ist nicht mehr da.“ Mit Letzterem verbindet Silke Grundner ein einschneidendes Erlebnis: „Ich habe im Sommer 1982 mein erstes Auto bei der rechts im Bild zu sehenden Tankstelle/Ford-Werkstatt gekauft. Es war ein postkastengelber Ford Escort.“

Sopp ist nicht mehr da, die Mineralölgesellschaft an der Tanke hat gewechselt: Ansonsten ist vieles so, wie es einst war.

Zur Ford-Werkstatt berichtet Klaus Friedrich: „Dieses wurde damals geführt von Kfz-Meister Helmut Guß. Ich erinnere mich deshalb gut, weil ich 1962 bis 1965 eine Lehre als Kfz-Mechaniker gemacht habe.“ Heinz-Jürgen Schmitz ordnet den geschichtlichen Hintergrund ein: „Die Kreuzbergstraße wurde benannt nach den gleichnamigen Brüdern. 1296 berief Graf Adolf die Kreuzbrüder dazu, die umliegenden Höfe zu betreiben. Der Name Kreuzberg prägte Lüttringhausen, wurde doch 1660 die Bruderschaft zum Kreuz gegründet. Gut zu erkennen im Hintergrund ist das Wilhelm Sopp Textilwerk. Nicht zu erkennen ist die Weberei König und Hohmann GmbH. Gut zu sehen an der Ecke Klausener Straße die heute noch bestehende Tankstelle mit Autoreparatur. Am 26. November 1929 wurde die Straßenbahn-Linie 4 vom Lüttringhauser Rathaus bis zum Tannenhof (Endhaltestelle) durch die Kreuzbergstraße in Betrieb genommen. Diese wurde bis zur Stilllegung Anfang der 50er Jahre durchgehend befahren.“

Auch Jörn Wagner und Jost Hermann konstatieren, dass sich neben dem Wechsel an der Tanke und dem Wegzug der Firma Sopp nicht viel geändert habe im Kreuzungsbereich. Beate Kuhlmann merkt an, dass sie als Kind oft auf dem nahegelegenen Sportplatz gewesen sei. Auch Monika Thoma denkt an die alten Zeiten zurück: „Rechts auf der Ecke befand sich damals eine Fina-Tankstelle. Dort gegenüber war der kleine Edeka-Laden von Kotthaus. Meine Großeltern wohnten in unmittelbarer Nähe im Neuenweg und meine Oma ging dort mit mir oft ein paar Sachen einkaufen.

Weitere richtige Einsendungen schickten Uwe Kerlies, Ulrike Hemazro, Alexandra Hoffmann, Jutta Schulze, Oliver Scharmacher, Volker Hebda, Klaus Köhn, Ruth Lewe, Gabriele Fischer, Jürgen Röser, Petra Zangaro Bardo Reinke Helmut Schucht Patrick Milo Christoph Neu Petra Schwedt Peter Koch Aljona Köln Ulrich Hager Heinz-P. Riedemann

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