Das historische Foto

Welches Gebäude ist auf dem Foto zu sehen?

Welches Gebäude suchen wir?
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Welches Gebäude suchen wir?
  • Andreas Weber
    VonAndreas Weber
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Nur noch Fußgänger und Radfahrer nutzen das Bauwerk in Müngsten, das wir in der vergangenen Woche suchten. Was suchen wir dieses Mal?

Die Aufnahme stammt aus dem Mai 1973 und zeigt ein Sportlerheim, das die Stadt später für andere Zwecke nutzte. Was beherbergte dieses Gebäude? Schicken Sie Ihre Lösung bis Donnerstag, 29. Juli, gerne verbunden mit persönlichen Anekdoten, an: RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid; E-Mail: redaktion@rga.de

Das historische Foto der vergangenen Woche: Brücke ist der Startpunkt für Ausflüge ins Grüne

Remscheid. Die Napoleonsbrücke in Müngsten, der Startpunkt zum Brückenpark, war auf dem Rätselfoto des vergangenen Samstags gefragt. „Die Brücke wurde einst 1850 von Familie Halbach gebaut, um eine gute befestigte und für Pferdefuhrwerke geeignete Querung der Wupper zu ermöglichen“, weiß Daniel Sieper.

Die Familie Halbach produzierte in Müngsten Blausensen bis 1830, danach wurde eine Restauration aus dem Anwesen. „Das ursprüngliche Haus Müngsten, abgerissen in den 1960er Jahren, stand zwischen Napoleonbrücke und Aufstieg zum Diederichstempel, gehörte ebenfalls den Halbachs und besaß einen eigenen Kahnteich“, berichtet Sieper weiter.

Brückenschlag über die Wupper in Müngsten: Seit Jahrzehnten fahren hier keine Autos mehr.

Thorsten Wolff geht auf das Baudatum ein: „Die Brücke wurde 1849 fertiggestellt und diente lange dem Durchgangsverkehr zwischen Remscheid und Solingen. 1963 wurde sie durch die heute noch genutzte neue Brücke für den Autoverkehr ergänzt.“ Danach blieb die Brücke Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Die Namensgebung ist nicht geklärt. Wolff: „Es wird vermutet, dass dieser sich aus der 1819 fertiggestellten hölzernen Vorgängerbrücke herleitet, als Huldigung des 1821 verstorbenen Napoleon Bonaparte.“

Napoleonsbrücke bietet schönen Blick auf den Diederichstempel

Thomas Schroeter ist noch mit dem Auto und seinen Eltern über die Brücke zu seiner Tante nach Solingen gefahren. „Das muss zeitlich in den letzten Zügen gewesen sein, bevor die neue Brücke neben der Napoleonsbrücke eröffnet wurde.“ Dieter Prill verweist auf die Tücken der Brücke: „Bis zur Fertigstellung der neuen Verbindungsstraße mussten alle Fahrzeuge über diese Brücke, was bei Regen und Schnee einigermaßen heikel war, weil die heute noch vorhandenen ‘Katzenköppe’ sehr glitschig waren.“

Auch Alexander Sassin identifizierte das Fotomotiv sofort: „Ich bin 500 Meter von dort aufgewachsen, am Brucher Kotten, und kenne dort jeden Stein.“

Zwischen Remscheid und Solingen: die Napoleonsbrücke, dahinter die Brücke für den motorisierten Verkehr.

Heinz-Jürgen Schmitz denkt an den hohen Freizeitwert: „Seit dem erneuten Straßenausbau in den 70er Jahren und Fertigstellung der L 74 von Sonnborn nach Müngsten ist dieser Abschnitt nur noch Straßenkreuzung mit einer großen Stützmauer und heute mit einer gigantischen Straßenbrücke über die Wupper. Nur die aus Feldsteinen gemauerte Bogenbrücke von 1850 für Fußgänger und Radfahrer blieb erhalten. Für Autofahrer wurde ein großer Parkplatz als Ausgangspunkt für Wanderungen geschaffen.

Mit der 1891 in Betrieb genommenen Morsbachtalbahn und dem Bau der Müngstener Brücke begann eine neue Zeit in Müngsten. Beliebt und bekannt bei der älteren Generation war die Müngstener Kirmes, die bis in die 50er Jahre stattfand. Müngsten wurde das Ziel von Familienausflügen und Wanderungen.“ Und das ist es bis heute geblieben. Mit dem 2006 eröffneten Brückenpark hat es sogar noch eine Attraktion mehr.

Wolfgang Gomille gibt Wanderern und Fotografen einen Tipp: „Von dieser Brücke kann man sehr schön den Diederichstempel, mit Spiegelung in der Wupper, fotografieren.“ Weitere richtige Einsendungen schickten Volker Hebda, Helmut Schucht und Ernst Erdmann.

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