Historisches Foto

Heute suchen wir eine Firma in einer abgelegenen Hofschaft

Heute geht es ins Grüne in die Tallagen Remscheids an die Wuppertaler Stadtgrenze: Das Rätselfoto zeigt eine Firma in einer abgelegenen Hofschaft. Wie heißt die Ortslage dort? Schicken Sie Ihre Lösung, gerne auch verbunden mit persönlichen Erinnerungen bis zum 12. Januar an den Remscheider General-Anzeiger (RGA), Alleestraße 77 - 81, 42 853 Remscheid oder per E-Mail: redaktion@rga.de Repro: Roland Keusch
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Heute geht es ins Grüne in die Tallagen Remscheids an die Wuppertaler Stadtgrenze.
  • Andreas Weber
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Das RGA-Rätselfoto der vergangenen Woche zeigte die alten Krankenanstalten an der Burger Straße – Viele Leser erblickten dort und später im Sana-Klinikum das Licht der Welt.

Remscheid. Heute geht es ins Grüne in die Tallagen Remscheids an die Wuppertaler Stadtgrenze: Das Rätselfoto zeigt eine Firma in einer abgelegenen Hofschaft. Wie heißt die Ortslage dort? Schicken Sie Ihre Lösung, gerne auch verbunden mit persönlichen Erinnerungen bis zum 12. Januar an den Remscheider General-Anzeiger (RGA), Alleestraße 77 - 81, 42 853 Remscheid oder per E-Mail: redaktion@rga.de

Das historische Foto der vergangenen Woche: Als die Babys mit dem Klapperstorch gebracht wurden

Jörg Kohl kennt die alten Krankenanstalten als Besucher, das Sana-Klinikum hingegen als Besucher und Patient. Alt und neu – heute stehen sie bei der Auflösung des Rätselfotos nebeneinander. Zur Geschichte schreibt Kohl: „Die Krankenanstalten wurden zwischen 1911 und 1913 erbaut. Am 5. Dezember 1913 wurde das Krankenhaus mit einer Kapazität von 309 Betten in Betrieb genommen.“

Im Dezember 1913 mit einer Kapazität von 309 Betten eingeweiht: die Krankenanstalten an der Burger Straße.

Roland Benscheid bemerkt dazu: „Ein großer Vorteil war, dass alle Krankenzimmer Richtung Süden ausgerichtet waren.“ Und Jörg Kohl ergänzt: „Damals wurden die Möglichkeiten für eine Erweiterung auf 500 Betten geschaffen. 1992 wurde der städtische Eigenbetrieb der Krankenanstalten der Stadt Remscheid in die Klinikum Remscheid GmbH umgewandelt. Im Dezember 2000 erwarb die Sana Kliniken AG 75 Prozent der Anteile an der Klinikum Remscheid GmbH. Der moderne Klinikneubau wurde im Mai 2005 offiziell eröffnet.“

Heinz-Jürgen Schmitz geht weiter in der Entstehungsgeschichte zurück: „Sie begann mit dem 1857 gebauten Krankenhaus an der unteren Alleestraße, benannt nach der Stifterfamilie Gustav Halbach.

Um 1900 wurden die Kapazitäten dort enger und man entschloss sich zu einem Neubau 1900 an der Burger Straße. Kommerzienrat Moritz Hasenclever schenkte der Stadt das großflächige Grundstück, wodurch die Baukosten erheblich gesenkt wurden.“

Schmitz attestiert dem Sana einen guten Ruf: „Heute genießt es dank der technischen Ausstattung und ebenso medizinisch weit über Remscheid hinaus einen guten Ruf. Das Klinikum sieht sich als eines der modernsten Krankenhäuser in Deutschland mit einer Kapazität von über 700 Betten. Eine Augenweide des Hauses ist das ‚Forum ovale‘.“

Auch Jörg Kohl bricht für das Sana eine Lanze: „Auch wenn es in der Vergangenheit negative Berichte gab, als Patient habe ich mich stets gut versorgt gefühlt, sowohl vom ärztlichen als auch pflegerischen Personal.“

Heute steht an der Stelle das Sana, fotografiert mit einem Supertele von der Wolfhagener Straße in Wermelskirchen.

Der Schornstein rechts auf dem historischen Bild hat für Wolfgang Fuchs Symbolcharakter: „Durch diesen Schornstein hat mich im September 1945 der Klapperstorch auf die Welt gebracht. Damals brachte der Storch noch die Babys.“

An seine Geburtsstätte erinnert sich so mancher Leser. Brigitte Weischet meint: „Ich wurde im städtischen Krankenhaus geboren. Unser älterer Sohn ebenso. Der jüngere 1972 allerdings in Lennep, da gab es keine Neugeborenen-Station mehr an der Burger Straße. Mir im Gedächtnis sind die endlos langen Gänge und Treppenaufgänge geblieben.“ Auch für Jörg Wagner gilt: „Meine Geschwister und ich erblickten dort das Licht der Welt, auch wurden dort Wunden versorgt, die hin und wieder einen stationären Aufenthalt mit sich führten.“

Dieter Prill lernte hier die Liebe seines Lebens kennen: „Bei einem Besuch meiner Großmutter habe ich in ihrem Zimmer meine spätere Verlobte, heutige Ehefrau kenngelernt, die hier mit Blinddarmproblemen lag.“ Ulrich Hager erinnert sich: „Früher als Kind und Jugendlicher haben wir mit unserem Männerchor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde kranken Menschen und Gemeindegliedern ein Lied gesungen. Oft auf mehreren Stationen. Meine Frau Elfi hat in diesem Krankenhaus als Kind sechs Wochen auf der Isolierstation gelegen.“

Auch Helmut Schucht identifizierte die „großzügig geplante Krankenanstalt mit mehreren Gebäuden an der Burger Straße“. Jürgen Koppka glaubt: „Das Foto könnte von Pohlhausen aufgenommen sein, denn von dem Sportplatz hat man heute noch einen schönen Blick auf das jetzige Sana-Klinikum.“

Weitere richtige Einsendungen schickten Peter Koch, Professor Martin Ohst, Volker Hebda, Rudi Küfner, Jürgen Paul, Brigitte Herbertz.

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