Historisches Foto

Welches Gebäude ist hier zu sehen?

-
+
Das Gebäude steht in der Innenstadt.

RGA-Rätselfoto zeigte Gewag-Zentrale in der Innenstadt. Die Gesellschaft hat 1001 Häuser und 6206 Wohnungen im Bestand. Was zeigt das neue Foto?

Remscheid. Von einem Rätsel fußläufig zum nächsten. Heißt: Auch das heutige historische Foto befindet sich in der Remscheider Innenstadt. Es stammt aus Zeiten, als der kölsche Duft von 4711 noch als Reklame die Fassaden zierte. Um welches Eckgebäude handelt es sich? Schicken Sie Ihre Lösung bis zum 30. Dezember, gerne verbunden mit Ihren persönlichen Anekdoten an den Remscheider General-Anzeiger (RGA), Alleestraße 77 -81, 42 853 Remscheid, oder per E-Mail an: redaktion@rga.de.

Das Rätsel von letzter Woche zeigte die Gewag-Zentrale

Von Andreas Weber

Ecke Hochstraße: unten Gewag, oben Wohneinheiten.

Seit Anfang der 1960er-Jahre hat die Gewag an der Ecke Hoch-/Hindenburgstraße ihren Sitz. „Sie ist ein modernes und erfolgreiches kommunales Wohnungsunternehmen“, schreibt Roland Benscheid. „Bei der Gründung 1918 ging es vornehmlich darum, dem Mietwucher mit öffentlich gefördertem Wohnraum zu begegnen. Nach dem 2. Weltkrieg baute die Gewag einige Großsiedlungen in Remscheid. 2005 wurde das ehemalige Postamt am Friedrich-Ebert-Platz und das Arbeitsamt zu einem Dienstleistungszentrum der Stadt umgebaut“, fügt Benscheid hinzu.

Serie: Historisches Foto

Am 22. Februar 1918 gegründet, hat die Wohnungsbaugesellschaft heute 44 Mitarbeiter, 1001 Häuser im Bestand und 6206 Wohnungen sowie 1916 Garagen/Einstellplätze. Hauptaktionäre sind die Stadt Remscheid mit 50,26 Prozent sowie die Stadtwerke mit 33,95 Prozent.

Die Balkone der Apartments sind heute verglast.

Carola Seepold verbindet viel mit dem Gewag-Haus: „1970 begann ich in dem Wohnungsunternehmen meine Ausbildung als Immobilienkauffrau und lernte meinen Ehemann kennen, der dort ebenfalls eine Lehre machte. Bis zur Rente 2020 war ich mit zwei Unterbrechungen wegen unserer Kinder für die Gewag tätig.“ Heinz Jürgen Schmitz nennt die federführende Rolle der Gewag im Remscheider Wohnungsbau. „Das größte Bauprojekt der Gewag ist der ab 1960 in mehreren Bauabschnitten entstandene Häuserkomplex am Hasenberg mit über 1100 Wohneinheiten. Federführend war die Gewag unter anderem für die zwischen 1958-1961 entstandenen Hochhäuser am Bahnhof, im Volksmund „schwarze Gesellen“ genannt.“ Am Standort des Gewag-Hauses befand sich früher das über Remscheid hinaus bekannte Café Richter und bis zur Geschäftsaufgabe war das Möbelhaus Hubert Sauermann der unmittelbare Nachbar.

Der heute 79-jährige Reinhard Matuschzik, gelernter Bauschlosser und von 1959 bis 2004 für die Firma Ibach (Heizung/Sanitär) aktiv, arbeitete - wie sein Vater Karl, der eine eigene Zimmerei/Schreinerei hatte – oft für die Gewag, auch im Haus an der Hochstraße, das auf drei Etagen von der Gewag genutzt wird, darüber befinden sich Apartments.

Richtige Antworten schickten Dieter Prill, Hans Walter Becker, Helmut Schucht.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Klinikchefin: „Wir müssen uns 2022 neu aufstellen“
Klinikchefin: „Wir müssen uns 2022 neu aufstellen“
Klinikchefin: „Wir müssen uns 2022 neu aufstellen“
Seniorin um fünfstelligen Betrag betrogen
Seniorin um fünfstelligen Betrag betrogen
Seniorin um fünfstelligen Betrag betrogen
In dieser Familie wird der gute Geschmack mitvererbt
In dieser Familie wird der gute Geschmack mitvererbt
In dieser Familie wird der gute Geschmack mitvererbt
Corona: Inzidenz liegt über 600 - Neue Quarantäne-Regeln
Corona: Inzidenz liegt über 600 - Neue Quarantäne-Regeln
Corona: Inzidenz liegt über 600 - Neue Quarantäne-Regeln

Kommentare