Historisches Foto

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Was zeigt dieses historische Foto?

Unser Rätselfoto der vergangenen Woche zeigte ein Haus in der Nordstraße, in der früher eine Bäckerei untergebracht war.

Ein Turm, eine Unterführung, Schienen - reicht Ihnen das, um zu erkennen, was auf diesem Foto zu sehen ist? Schicken Sie Ihre Lösung, gerne auch mit persönlichen Anekdoten verbunden, bis zum 7. Juli an den RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid oder per E-Mail: redaktion@rga.de.

Bei Meister Beck gab es leckere Schwedenbrötchen

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Das verbindende Element zu unserem Rätselfoto der vergangenen Woche waren offensichtlich Backwaren. Genauer gesagt Schwedenbrötchen und schlesische Mohnstriezel. Beides entstand in der Bäckerei, die es damals noch in der Nordstraße gab. Und die auf dem Bild zu sehen war. Und beides hinterließ bei vielen unserer Lesern bleibenden Eindruck.

Unser Rätselfoto der Vorwoche.

So wie bei Tordis Knipp, die richtig erkannt hat: „Das Rätselfoto wurde an der Ecke Nordstraße, Elberfelder Straße, Sieper Straße aufgenommen.“ Und deren Oma über 50 Jahre an der Eberhardstraße wohnte, wie sie uns schreibt. Besuchte sie die Großmutter, kaufte die in der abgelichteten Bäckerei Brötchen. „Meine Lieblingsbrötchen waren die Schwedenbrötchen, dazu kaufte mir meine Oma immer Esszetschnitten.“ Nicht viel anders ging es Michael Scholz, der den Namen der Bäckerei weiß: Beck. „Dort haben wir immer in der Backstube, Zugang von der Haddenbrockerstraße, frische Backwaren gekauft. Besondere in Erinnerung geblieben sind meiner Mutter die leckeren Schwedenbrötchen. Die es nur in dieser Bäckerei gab.“

Dass Meister Beck nicht nur die meisterlich beherrscht, weiß Heinz-Jürgen Schmitz zu berichten: „Ich habe mir sagen lassen, dass die Spezialität des Bäckermeisters die schlesischen Mohnstriezel waren“, schreibt er. Das ursprünglich an dieser Stelle stehende Gebäude sei im Krieg zerstört worden, erklärt er außerdem: „Noch heute kann man die typische Bauweise der 50er-Jahre bewundern.“ Und Jörg Wagner berichtet, „dass weit vor der Entstehung dieser Fotos meine Großtante in dieser Konditorei einmal gearbeitet hat“.

Das Gebäude hat sich nur wenig verändert.

Noch näher dran, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn, waren nur Holger Langheim und Holger Leonhardt. Langheim wohnt in einem der beiden abgebildeten Gebäude, schreibt er uns: „Mir kam das irgendwie bekannt vor.“ Leonhardts Großvater war der bereits erwähnte Bäckermeister Felix Beck, der das Haus ab 1943 wieder aufgebaut hatte. „Die Bäckerei wurde bis Mitte der 70er von ihm betrieben“, schreibt er uns. Danach wurde sie für rund zehn Jahre zu einer Filiale der Bäckerei Dürholt. Einige Jahre später wurden dann aus dem Laden eine Wohnung, aus dem Kühlhaus eine Garage und aus der Backstube ein Keller. So wie man es diese Woche auf dem Auflösungsbild sieht.

Doch es gibt auch weniger leckere Erinnerungen an diese Stelle, zum Beispiel die von Roland Benscheid. Der weiß vor allem zu berichten, dass die Kreuzung für Zweiräder eher ungeeignet war: „Die Schienen konnten zu gefährlichen Situationen bei Fahrrädern und Motorräder führen.“ Mit denen hatte der Pkw auf dem Rätselbild wohl weniger Probleme. Auf den weist Jürgen Koppka hin: „Eine Besonderheit auf dem Bild ist der Porsche 924 in Weiss mit Martinistreifen.“ Der 1975 vorgestellte 924 galt vielen nicht als vollwertiger Porsche, zu viele VW-Teile, zu kleiner Motor und der dann auch noch vorne und wassergekühlt. Heute hingegen genießt der Einstiegsporsche Kultstatus unter Youngtimer-Fans. Gerne auch mit den dreifarbigen Streifen, die durch das von einem italienischen Spirituosen-Hersteller gesponsorten Rennsport-Team bekannt wurden.

Die richtige Lösung wussten zudem auch Wolfram Heinrichs, Heinz Dieter Jo, Klaus Quinting, Ulrich Hager, Peter Koch, Silke Ahnfeldt, Ulrich Hainbuch, Susanne Heynen, Herbert Wurth, Marita Mang, Jürgen Winter, Leonhard Saeatzky, Holger Lehmann, Dieter Prill, Helmut Schucht und Heinz-Peter Riedemann.

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