Historisches Foto

Rätsel: Welche geschäftige Straße suchen wir?

Neues Rätsel: Um welche geschäftige Straße handelt es sich?
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Neues Rätsel: Um welche geschäftige Straße handelt es sich?

Das Rätselfoto der vergangenen Woche zeigte den Flurweg. In der Sackgasse mit den vier Doppelhäusern gibt es eine prima funktionierende Nachbarschaft.

Im Gegensatz zum vorherigen Rätsel handelt es sich bei unserem heutigen Foto um eine geschäftige Straße. Welche ist es? Die Aufnahme von Rudi Honsberg stammt von 1978. Schicken Sie die Lösung bis 25. März per E-Mail oder Post, gerne mit persönlichen Anekdoten, an RGA, Alleestraße 77-81, 42 853 Remscheid; redaktion@rga-online.de

Unser vorheriges Historisches Foto: Die wenigen Anwohner lieben ihre kleine Wohnoase in Lennep

Von Andreas Weber

Remscheid. Es waren nicht viele Einsendungen, die den RGA erreichten. Was nicht verwundert, denn die gesuchte Wohnsiedlung sticht nicht ins Auge. Dabei war die Lösung einfach. Zumindest für einige Leser. „Wenn man im Flurweg wohnt, erkennt man ihn gut“, schreibt Bernd Roschedor. Die kleine Anliegerstraße in Lennep, Höhe Trecknase, ein Abzweig von der Borner Straße, ist so überschaubar, dass der RGA-Leser die Grundstücksbesitzer alle aufzählt: Göring, Pietroff, Gumm und Bayer von rechts, Cernak, Klever, Wiese und Roschedor von links.

Die Sackgasse tauchte gleich zweimal in den vergangenen Jahren in unserer Berichterstattung auf: Nachdem die altersschwachen, gleichwohl markanten roten Gewag-Häuser abgerissen worden waren, entstanden an der Borner Straße eine neue Jet-Tankstelle und die Autowaschstraße „Platinum Carwash“ – geteilt durch den Flurweg. Im Sommer 2020 kam zudem die Nachricht, dass angrenzend an den Flurweg eine neue Kindertagesstätte im Rücken der Firma Oerlikon Barmag entstehen könnte.

Brigitte Ludwig hat den Umzug von Wuppertal nie bereut

Eine Sackgasse, die Autofahrer leicht übersehen, wenn sie auf der Hauptstraße unterwegs sind: der Flurweg.

Petra Schmied meldete sich im Namen ihre Mutter Margot Behmenburg per E-Mail, weil diese keinen Internetzugang besitzt. Die ältere Dame, 1932 geboren, hatte die Lösung für die Wohnsiedlung im Schnee direkt parat. „Sie hat an diese Häuser sehr gute Erinnerungen, nämlich dass sie sonntags immer sehr liebenswerte Verwandte in Kinderzeiten mit ihrer Familie im Flurweg 6 besucht hat, aber sie hatte dort auch schreckliche Kriegserlebnisse.“

Auch bei Brigitte Ludwig machte es Klick. „Es hat mich gefreut zu sehen, wie es hier ausgeschaut hat. Ich hatte das große Glück, vor knapp sieben Jahren von Wuppertal nach Lennep in den Flurweg gezogen zu sein. Es ist das Elternhaus meiner Vermieterin. Ich genieße es jeden Tag aufs Neue und bereue es nicht, hierher gezogen zu sein. Nachbarschaft und Leute sind top.“

Kristine Werker, geborene Göring, war elf Jahre alt, als das historische Foto entstand. Sie erinnert sich an die vier Doppelhäuser, die in den 1920er Jahren entstanden: „Vorne rechts ist die Hausnummer 2, in der ich aufgewachsen bin und welches von meiner Familie, Oma und Opa erbaut worden ist. Früher stand die alte Lärche da. Diese wurde aber vor vielen Jahren gefällt, da sie mit ihren Nadeln immer für viel Ärger im Herbst sorgte. Hinter den parkenden Autos gab es zu dieser Zeit kleine Schrebergärten, die zu dem langen roten Gewag-Bau gehörten, die viele Lenneper noch kennen werden. Früher war dies für uns Kinder immer ein Paradies zum Spielen. Heute ist der große Bau mit der Löf bereits seit mehreren Jahren abgerissen.“ Kristine Werker bedankt sich beim RGA für die nette Kindheitserinnerung, auch im Namen ihrer 79 Jahre alten Mutter, die seit 55 Jahren in dem Haus wohnt.

Seit der Kindheit in den 70er Jahren hat sich nicht so viel verändert

Nach dem Abriss der roten Gewag-Häuser an der Borner Straße ist dahinter im Flurweg alles beim Alten geblieben.

Ihr Elternhaus entdeckte auch Coraly Irion, geborene Klever, in der historischen Aufnahme wieder. „Die gezeigte Wohnsiedlung besteht aus vier Doppelhäusern und einem Mehrfamilienhaus am Ende der Straße. Eine dieser Doppelhaushälften ist mein Elternhaus, welches von meinem Urgroßvater gebaut und später von meinem Vater erweitert wurde. Inzwischen steht der Baum nicht mehr, aber ansonsten hat sich nicht viel verändert seit meiner Kindheit in den 70er Jahren.“

Coraly Irion verbindet ebenso wie Kristine Werker viele Kindheitserinnerungen mit dem Flurweg. „Wenn der Fotograf sich um die eigene Achse gedreht hätte, hätte er eine Reihe von roten Reihenmehrfamilienhäusern geknipst, die inzwischen einer Tankstelle und Waschanlage weichen mussten. Unten, oben links und rechts Industrie und Gewerbe und der Flurweg mittendrin als kleine, verbliebene Wohnoase.“

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