Mit 84 Jahren ist Schluss

Hasten für Hasten: Heimatverein sucht Mitstreiter im Vorstand

Zieht aus Altersgründen einen Schlussstrich: W. Jürgen Ackermann hört zum Jahresende bei, Verein Hasten für Hasten auf. Foto: Roland Keusch
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Zieht aus Altersgründen einen Schlussstrich: W. Jürgen Ackermann hört zum Jahresende bei, Verein Hasten für Hasten auf.

W. Jürgen Ackermann hört zum Jahresende als Vorsitzender von Hasten für Hasten auf.

Von Andreas Weber

Remscheid. W. Jürgen Ackermann gibt sein Amt als Vorsitzender des Vereins Hasten für Hasten auf. „Im Januar 2022 werde ich 84 Jahre alt und damit ist es an der Zeit, über eine geregelte Nachfolge im Vorstand nachzudenken.“ Ende des Jahres wird sich Ackermann zurückziehen. Die 60 Mitglieder werden in Kürze über seinen Schritt in einem Schreiben informiert. Verbunden ist dieses mit der Bitte, die Lücke im Vorstand zu füllen und sich verstärkt in der Vereinsarbeit einzubringen.

Die stellvertretende Vorsitzende Andrea Jakob-Pannier würde als seine Nachfolgerin zur Verfügung stehen, trotzdem bliebe eine vakante Position in der Führung. „Ich bin auf der Suche“, erklärt Ackermann. Seine ersten Bemühungen, außerhalb des Heimatvereins Hastener für die Aufgabe zu begeistern, verliefen im Sande. „Ich habe mit sieben Menschen gesprochen, es gab bislang jedoch nur Absagen.“ Jüngere und Ältere waren darunter, zusagen mochte keiner.

„Mit 84 Jahren ist es an der Zeit, über eine geregelte Nachfolge nachzudenken.“

W. Jürgen Ackermann

Neben Ackermann bilden Jakob-Pannier sowie Marcel Büddicker (Schatzmeister) und Brigitte Dehnke (Schriftführerin) den vierköpfigen Vorstand. Eine Überlegung für die Zukunft wäre, darüber hinaus einen drei- bis fünfköpfigen Beirat zu installieren. Dazu bedarf es einer Satzungsänderung. Was in anderen Vereinen gang und gäbe ist, könnte auch Hasten für Hasten weiterhelfen. Ackermanns Überlegung ist, dass sich Beiräte – um niemand zu überlasten – mit einem Projekt konkret beschäftigen. Da die Heimatförderer Seniorenheime, Grundschule und deren OGS sowie die Kitas unterstützen, könnte sich eine Person im Beirat jeweils einem Schwerpunkt widmen.

Verein möchte in Zukunft noch viel bewegen

W. Jürgen Ackermann denkt auch an die Netzwerkarbeit mit den anderen Vereinen und Institutionen in der Filiale, die durch die Pandemie nicht vorangetrieben werden konnte. „Wir haben viel bewegt in den sieben Jahren und haben noch viel vor“, erklärt Ackermann, der bis zu seiner Pensionierung im Bayer-Konzern als Direktor den Rohstoffeinkauf weltweit verantwortete.

Gegründet wurde Hasten für Hasten als Ergänzung zur IG Hasten 2014. Erster Vorsitzender war Richard O. Bremicker, 2018 löste ihn W. Jürgen Ackermann in dieser Funktion ab. Am Donnerstag, 16. Dezember (19.30 Uhr), wird es nun bei der Hauptversammlung den nächsten personellen Einschnitt geben. Das Treffen findet erstmals nicht bei der Freiwilligen Feuerwehr Hasten statt, weil diese aufgrund der Corona-Bestimmungen keine Außenstehenden in ihrer Unterkunft begrüßen darf, sondern im Saal des evangelischen Gemeindehauses in der Büchelstraße 47 a.

Dann könnte auch über eine Satzungsänderung entschieden werden, die die Installation eines Beirats erlaubt, sowie auf einen vorübergehenden Verzicht der Mitgliedsbeiträge 2021. Diese liegen bei mindestens 50 Euro jährlich pro Person. Brigitte Dehnke bringt diese Überlegung ins Spiel. Denn der Vorstand hält zwar Sitzungen via Internet ab, aber die Vereinsarbeit ist den vergangenen 18 Monaten zum Stillstand gekommen. „Wir hatten keine Ausgaben für Projekte, die wir sonst unterstützen, deshalb sollten wir unseren Mitgliedern auf diese Weise entgegenkommen“, findet W. Jürgen Ackermann.

Infos und Kontakt

Infos: Wer sich über den Verein informieren möchte, wir online fündig. www.hasten-für-hasten-ev.de

Kontakt: Vorsitzender W. Jürgen Ackermann ist erreichbar per E-Mail. w.juergenackermann @t-online.de

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