Tafel

Gymnasiasten hoffen auf viele Päckchen

Gymnasiasten unterstützen die Päckchen-Aktion der Remscheider Tafel (vorne v.l.): Nele Noll, Samira Pitscher , Zoe Gemmel, Emma Koch , Nikita Hense, Maja Rottmann, (hinten) Karl Strock und Frank vom Scheidt vom Vorstand der Tafel. Foto: Roland Keusch
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Gymnasiasten unterstützen die Päckchen-Aktion der Remscheider Tafel (vorne v.l.): Nele Noll, Samira Pitscher , Zoe Gemmel, Emma Koch , Nikita Hense, Maja Rottmann, (hinten) Karl Strock und Frank vom Scheidt vom Vorstand der Tafel.

Leibniz- und EMA-Schüler unterstützen die Weihnachtsaktion der Remscheider Tafel.

Von Sabine Naber

Remscheid. Zum Weihnachtsfest gehören liebevoll verpackte Geschenke dazu. Darin sind sich die Mitarbeitenden der Tafel und die Schülerinnen und Schüler des Leibniz- und des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums einig. „Unsere Schule macht zum fünften Mal dabei mit. Im vergangenen Jahr haben wir die Päckchen aus bekannten Gründen nicht selbst übergeben, jetzt wollen wir das am 16. Dezember hier aber tun“, sagt Anke Schäfer, Schulpfarrerin am Leibniz-Gymnasium.

Ab Montag, 6. Dezember, bis zum 10. Dezember können die Päckchen zwischen 7.50 und 13.10 Uhr am Haupteingang der Schule an der Lockfinkerstraße abgegeben werden. Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse nehmen sie entgegen und sortieren sie. „Wichtig ist, dass an den Paketen steht, ob sie für Frauen, Männer oder Kinder gedacht sind. Bei den Kindern darf die ungefähre Altersangabe nicht fehlen“, fasst die Pfarrerin die Voraussetzungen zusammen.

Flyer im Religionsunterricht gebastelt und verteilt

„Im Religionsunterricht haben wir Flyer gebastelt. Die wollen wir in die Briefkästen der Nachbarn werfen, um für diese Aktion zu werben“, sagt Zoe und zählt auf, was reindarf: „Kaffee, Süßes, Hygieneartikel, Weihnachtsdeko, Bücher, Kuscheltiere und eben alles, womit man jemandem eine Freude machen kann.“ „Wenn man dann sieht, wie die Menschen sich freuen, dass sie ihre Liebsten am Weihnachtsabend durch so ein Päckchen beschenken können, geht einem das Herz auf“, erzählt Samira. „Es bedeutet ihnen etwas. Es ist einfach schön, die Freude zu sehen“, ergänzt Maja.

Eine Bewirtung mit Kaffee, Saft und Weihnachtsplätzchen, wie das vor der Corona-Pandemie noch möglich war, wird es in diesem Jahr nicht geben. „Und ob wir die Pakete in der Schule, oder doch lieber aus einem Zelt auf dem Schulhof heraus verteilen, das entscheiden wir kurzfristig“, macht Schulleiter Dr. Thomas Giebisch deutlich.

„Die Leute fragen schon nach der Päckchen-Aktion“, erzählt Frank vom Scheidt, Vorsitzender der Tafel. Die händigt ihren Kunden Berechtigungskarten aus, die sie in der Schule dann abgeben können. Die Pakete, die an der EMA gesammelt werden, holen Tafelmitarbeitende ab und verteilen sie.

Die Kooperationsbesprechung der Beteiligten im Gebäude der Tafel an der Wülfing Straße in Lennep nahm das Tafel-Team, zu dem auch Ingo Wessel und Karl Strock gehören zum Anlass, den Schülern des Leibniz- und des EMA-Gymnasiums, die Arbeit der Tafel vorzustellen. „Wir haben sieben Ausgabestellen, verteilen 50 Wochen lang dort Lebensmittel“, schilderte von Scheidt die Aufgaben. Der Verein hat rund 100 Mitglieder, 80 Ehrenamtler engagieren sich, mit vier Kühlfahrzeugen werden die Lebensmittel aus etwa 30 Lebensmittelgeschäften abgeholt. „Auf die besondere Aktion an Weihnachten freuen sich unsere Kunden in jedem Jahr“, weiß Ingo Wessel.

Tafel kommt gut durch die Corona-Krise.

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