Peter Kaschubiak macht doch weiter

Gustavo Felipe macht das POM zu seinem Wohnzimmer

Lädt ab 17. September einmal monatlich zum Wohnzimmerkonzert ins POM: Gustavo Felipe. Foto: Doro Siewert
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Lädt ab 17. September einmal monatlich zum Wohnzimmerkonzert ins POM: Gustavo Felipe.

Peter Kaschubiak öffnet wieder. Die Buderus-Nacht und eine neue Musikreihe sind geplant.

Von Andreas Weber

Remscheid. Seine Ankündigung im RGA, aufhören zu wollen und sein Kulturzentrum mittelfristig abzugeben, rief im April nur diejenigen auf den Plan, die irritiert nachfragten, warum er in Corona-Zeiten noch mal den regionalen Kulturfonds in Anspruch nehmen wolle, wenn's eh nicht weitergeht. Ein Nachfolger fand sich jedoch nicht. „Die Überlegungen, dass die Gründerschmiede einzieht und übernimmt, haben sich zerschlagen.“ So hält Peter Kaschubiak nach dreißig Jahren weiter die drei Initialen hoch: POM. Das Point of Music in der Hindenburgstraße 12a läuft in seiner Regie weiter.

Der Berufsschullehrer nutzt die Lockerungen, die öffentliche Veranstaltungen in Räumen ermöglichen, um wieder in den Kulturbetrieb einzusteigen. Am 25. September kehrt das POM nach langer Pause mit der Teilnahme an der 15. Buderus-Nacht zurück. Die Lokalrunde mit Livemusik beginnt um 20 Uhr in allen beteiligten Gaststätten in der Innenstadt.

Im POM werden die Heart Devils Acoustic Rock´n´Roll und Country spielen. Rolf Kaudelka (Gitarre, Gesang), Joachim Heinemann (Kontrabass) und Susanne Heinemann (Cajon, Percussion) unterhalten mit Songs von den 50er- bis zu den 80er-Jahren – von Johnny Cash, Elvis Presley, Chuck Berry bis zu Bruce Springsteen und Creedence Clearwater Revival. Der Eintritt ist frei, gleichwohl wird eine Getränke-Pauschale erhoben. „Anders lässt sich der Abend nicht rechnen“, bedauert Kaschubiak. Voll wird der Laden nicht. Corona sorgt für erhebliche Einschränkungen. „Wir werden nur 75 Sitzplätze anbieten können“, erklärt der Hausherr.

Beliebte Whisky-Tastings werden wieder aufgenommen

Aufgenommen werden wieder die Whisky-Tastings, moderiert und begleitet von Kaschubiak. Vor Corona waren sie im Vorfeld lange ausgebucht. Peter Kaschubiak hofft, bei den monatlich stattfindenden Terminen 10 bis maximal 14 Gäste zu begrüßen. Die Proben liegen normalerweise auf einem Freitag. „Es wäre aber auch kein Problem, sie mittwochs oder donnerstags stattfinden zu lassen.“ Darüber hinaus wird Qualm aufsteigen. Der nicht-öffentliche „Smokers Club“ lädt ab September zum Zigarrenrauchen ein. Ab dem 22.9. (19 Uhr) öffnet er einmal monatlich an einem Mittwoch die Türen. Anmeldungen nimmt Kaschubiak unter Tel. 721 94 entgegen. „Wer Interesse hat, erhält dann von mir eine persönliche Einladung.“

Neu im regelmäßigen Programm wird Gustavos Wohnzimmer-Konzert sein. Gustavo Felipe, Sänger und Gitarrist der Lokalmatadoren Casa d'Locos, startet am 17. September (20 Uhr) mit der neuen Reihe, bei der er sich einmal im Monat freitags Gäste auf die Bühne holt. Der Eintritt ist frei, Einlass erfolgt nach der 3G-Regel. In der Nachfolge der ausgelaufenen Akustik-Session soll es jetzt zudem vor Weihnachten eine Folk-Session geben.

Zwar ließ die Pandemie keine Veranstaltungen zu, Peter Kaschubiak kann aber in seiner Immobilie nicht klagen. Über Wasser hielt ihn die optimale Vermietung. Denn seine 28 Proberäume sind mit Bands alle belegt. Letzter Neuzugang war im Mai die Schlagzeugschule von Michael Krautstein.

Dietmar Wehr stellt bis 2. Oktober in der Zentralbibliothek aus und beantwortet Fragen – Mehrere Fotografien werden zu einem scharfen Bild.

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