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Gründerpitch: Zwei Remscheider Unternehmen gewinnen

Jade Madani (l.) vom Wuppertaler Start-up Happy Callr stellt in der Gründerschmiede sein Konzept vor. Am Ende reichte es nur für Platz fünf. Der Sieg blieb in der Stadt.
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Jade Madani (l.) vom Wuppertaler Start-up Happy Callr stellt in der Gründerschmiede sein Konzept vor. Am Ende reichte es nur für Platz fünf. Der Sieg blieb in der Stadt.
  • VonSven Schlickowey
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Erster Preis und Sonderpreis bleiben in der Stadt - Wie Coachingspace und Bergische Gewürzmanufaktur die Jury überzeugten und wer noch gewonnen hat.

Remscheid. Coachingspace hat den Gründerpitch in der Remscheider Gründerschmiede gewonnen. Das junge Remscheider Unternehmen überzeugte die fünfköpfige Jury mit seiner Präsentation und setzte sich so gegen vier weitere Start-ups durch. Zur Belohnung gibt es 1000 Euro Preisgeld und eine einjährige Begleitung durch das Gründerquartier.

Die von Benjamin Lambeck und Sören Straßmann gegründete Firma Coachingspace, über die der RGA bereits im November berichtete, setzt analoge Coaching-Methoden wie das Systembrett oder die Karte der Befindlichkeit digital um, Coaches und Berater können ihre Klienten so online beraten.

Was ursprünglich als Reaktion auf die Corona-Pandemie gedacht war, ist inzwischen eine Ergänzung zur Arbeit in Präsenz. Mit Coachingspace sind Beratungen ortsunabhängig möglich. Zudem erreicht man Klienten, die keine Berater-Praxis betreten wollen oder können.

„Die Leute, die das sehen, sind eigentlich alle begeistert, weil es das so sonst nicht gibt“, erklärte Benjamin Lambeck selbstbewusst während seiner durch technische Schwierigkeiten unterbrochenen Präsentation. Seit diesem Jahr koste das bis dahin kostenfreie Angebot Geld. Die User, vor allem größere Beratungsstellen, blieben dem Dienst aber treu, so Lambeck.

Für das kommende Jahr peile man einen Umsatz von mindestens einer halben Millionen Euro an. Auf die Plätze verweisen konnte Coachingspace damit vier Unternehmen aus Wuppertal, Bonn und Troisdorf, die überwiegend noch an einem sehr viel früheren Punkt ihrer Entwicklung stehen.

Shapz.tv als Zweitplatzierte bieten die technische Grundlage, mit der auch kleine Einzelhändler Live Commerce betreiben können, eine Art zeitgemäße und interaktive Variante des Teleshoppings über Soziale Medien.

Dritter wurde die Firma Keep it Grün, die ein Gerät entwickelt, mit dem Gartenabfälle zu Pflanzenkohle verarbeitet werden können – vor Ort und ohne Rauchbelästigung.

Das Start-up Handwerker des Vertrauens, das für einen erkrankten Teilnehmer per Internet-Schalte einsprang, will eine neue Vermittlungsplattform für Handwerker etablieren, die den Betrieben administrative Arbeit abnimmt.

Fünfter wurde der Wuppertaler Vertreter Happy Callr. Das Unternehmen will Kaufabbrüche im Online-Handel verhindern, indem Produktexperten zu jedem Zeitpunkt über jeden Kommunaktionskanal für Fragen zur Verfügung stehen.

Verliehen wurde zudem ein Sonderpreis in der Kategorie Urbane Produktion, auch er blieb in Remscheid. Ralf Fiedler von der Bergischen Gewürzmanufaktur erhielt die Auszeichnung samt Urkunde – und 500 Euro Preisgeld.

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