Fachgeschäft nutzt Lockdown

Grillardor: Das sind die Trends am Grill

Grillardor-Chef Frederik Kappenstein freut sich, dass es wieder nach einem halben Jahr coronabedingter Pause losgeht. Foto: Roland Keusch
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Grillardor-Chef Frederik Kappenstein freut sich, dass es wieder nach einem halben Jahr coronabedingter Pause losgeht.

Grillardor an der Lüttringhauser Straße nutzte den Lockdown, um neue Strukturen zu etablieren.

Von Peter Klohs

Remscheid. Seit mehr als sieben Monaten war Grillardor pandemiebedingt geschlossen. Seit ein paar Tagen ist das an der Lüttringhauser Straße befindliche Fachgeschäft für alles, was man zum Grillen braucht, wieder geöffnet. Frederik Kappenstein, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, und seine 15 Mitarbeiter in der Remscheider Filiale sind dankbar, dass es wieder losgeht.

„Wir haben die Zeit jedoch gut genutzt“, berichtet Kappenstein, „und neue Strukturen aufgebaut. Wir haben Fehler aus den Anfangstagen korrigiert. Das wird uns nun helfen.“ Das Kundenaufkommen ist noch zögerlich, was Frederik Kappenstein jedoch einleuchtet. „Die Menschen sind noch sehr vorsichtig“, weiß er, „und manche wissen durch die stetig wechselnden Corona-Auflagen schlicht nicht, was sie dürfen und was nicht. Es geht langsam los, aber immerhin sind wir wieder am Start.“

Firmen-Events und Grillseminare werden schon verstärkt nachgefragt. „Die Leute wollen wieder raus“, vermutet der Vorstandsvorsitzende. Mit dem Start der ersten Spiele der Fußball-Europameisterschaft ist die Nachfrage nach Soßen, Gewürzen und Fleisch gestiegen. Von anderen Fußball-Großevents weiß Kappenstein, wie euphorisch die Gäste zuweilen sind. „Das ist in diesem Jahr komplett weggefallen. Vielleicht ist auch noch nicht in allen Köpfen, dass wir wieder geöffnet haben.“

Der Trend geht bei Grillador eindeutig zum Gasgrill - Restaurant ab 19. Juli geöffnet

Kappenstein und seine Mitarbeiter bemerken, dass sich das Qualitätsbewusstsein der Kunden deutlich angehoben hat. „Auch das ist erklärbar“, sagt er. „Urlaube waren nicht möglich, die Menschen investieren in den Garten und den Freizeitbereich. Dabei entdecken dann viele die Qualitätsmarke Weber-Grill. Wenn die Menschen schon zu Hause bleiben müssen, dann wollen sie wenigstens hochwertige Waren haben.“

Der Trend geht eindeutig zum Gasgrill. „Der Garten als Ersatzküche“, nennt das Kappenstein. „Und das smarte Grillen kristallisiert sich heraus. Die Geräte haben immer mehr Assistenten in sich, die Rezepte vorschlagen oder auf das Wenden des Grillguts hinweisen. Vor allem Einsteiger nehmen das gerne an. Auch, um mal etwas anderes als Fleisch zu grillen. Zum Beispiel Reibekuchen oder Sandwiches. Theoretisch kann man auf einem Grill einen Kuchen machen.“
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Die smarten Grillgeräte bewegen sich preislich in der vierstelligen Kategorie und enden bei ca. 1800 Euro. Am 19. Juli öffnet auch das Restaurant im Grillardor. „Und dann geht es richtig los“, erwartet Kappenstein.

grillardor.de

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