Gesundheitscampus

Tipps: Selbstsicher durch die Schwangerschaft

Diese Experten berieten und beantworteten zahlreiche Fragen rund um das Thema Schwangerschaft.
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Diese Experten berieten und beantworteten zahlreiche Fragen rund um das Thema Schwangerschaft.

Auch wenn vieles früh geklärt muss, werdende Eltern sollten diese spannende Zeit genießen.

Von Michelle Jünger

Remscheid. Wenn der zweite Streifen auf dem Schwangerschaftstest auftaucht, ist meist die Freude groß. Und doch tauchen gleich viele Fragen mit dem Beginn dieser aufregenden Zeit der Veränderung auf. Vielen dieser Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt widmeten sich Experten beim aktuellen Gesundheitscampus.

Alle Folgen des Gesundheitscampus

Das sollte in der Schwangerschaft organisiert werden

Mit der Überraschung, Eltern zu werden, gingen alle Paare erstmal anders um. Grundsätzlich sollten die ersten Anrufe jedoch beim Frauenarzt und einer Hebammenpraxis erfolgen. „Der erste Gesundheitscheck folgt, der Mutterpass wird angelegt, wenn die Schwangerschaft bestätigt wird“, sagt Kathrin Eikholt, Chefärztin der Frauenklinik im Sana-Klinikum. Auf Basis dessen würde die ganze Schwangerschaft begleitet und dokumentiert.

Wegen der Versorgungsengpässe mit Hebammen rät Alexandra Grünewald, leitende Hebamme am Sana-Klinikum, sich auch darum rechtzeitig zu kümmern. Hebammen helfen mit Vorbereitungskursen, führen Beratungsgespräche, bieten Vorsorge und Sportkurse an. Das Sana-Klinikum hat beispielsweise seit kurzem neben einer Oberarzt-Sprechstunde für Schwangere eine Hebammen-Sprechstunde eingeführt.

Zudem rät Alexandra Grünewald auch dazu, sich früh bei Geburtskliniken vorzustellen. „Für Kliniken muss es auch planbar sein. Und man muss sich dort auch wohlfühlen“, so Grünewald.

Doch nicht nur die medizinische Versorgung treibt viele Eltern um. Mutterschafts- und Elterngeld müssen beantragt, Elternzeit geplant und mit dem Arbeitgeber abgesprochen werden. Auch die Suche nach einem Platz im Kindergarten steht schon an, Versicherungsfragen und vieles mehr rollen auf die Eltern zu.

„Je früher man alles einreicht, desto besser“, sagt Katja Reicherseder, Familienberaterin bei der AOK Rheinland. Durch Corona dauerten viele Prozesse länger. Die AOK berate werdende Eltern, schnüre direkt ganze Pakete mit allen Antragsformularen und Informationen, damit die Eltern alles beisammen hätten.

Ängste ausräumen und Selbstsicherheit unterstützen

Auch finanzielle Sorgen könnten die Eltern belasten, sagt Janine Kneib, die bei der neu eingerichteten Familienberatung der Volksbank Oberberg tätig ist. Dort würden Hilfe bei Verträgen und Krediten übernommen. Je nach Lage erstelle die Volksbank auf die Kunden zugeschnittene Finanzkonzepte. „Jede Familie hat andere Wünsche und Sorgen. Deswegen ist jedes Gespräch anders“, so Kneib.

In Fragen der Ernährung und Vitaminzufuhr sei die Apotheke des Vertrauens die erste Anlaufstelle. Schon vor Beginn einer Schwangerschaft sei die Einnahme von Folsäure ratsam und während der Schwangerschaft brauche man viel mehr Vitamine, da von vielen Komponenten die Entwicklung der Organe beeinflusst werde. „Diesen Vitaminbedarf kriegt man aber nicht über das Essen“, so Henning Denkler, Inhaber der Regenbogen-Apotheke.

Mit der Schwangerschaft gingen auch viele weitere Unsicherheiten einher, vor allem was die Gesundheit und Geburt anbelange. Ein Geburtsplan sei beispielsweise eine Strategie, anhand einer Checkliste diese Unsicherheiten abzudecken, führte Dr. Thomas Büsser an. Der Pränatal-Mediziner sieht deshalb die Aufgabe der Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte darin, den werdenden Müttern Selbstsicherheit zu geben und Ängste auszuräumen.

„Der Körper weiß intuitiv, was zu tun ist, wenn es so weit ist“, bekräftigte auch Kathrin Eikholt. Im besten Fall seien dann alle nur noch Statisten, auch der Vater, der aber stets eine große Unterstützung sei. Am wichtigsten sei aber, sich weniger Sorgen zu machen und Vertrauen zu fassen. „Genießen Sie einfach das Wunder der Entfaltung des Lebens“, riet Dr. Büsser.

Verlosung

Die AOK verlost fünf Baby-Pakete mit Formularen und Präsenten. Mit dem Betreff „AOK-Baby-Paket“ und ihrer Adresse senden Sie eine Mail an folgende Mail-Adresse: katja.reicherseder@rh.aok.de

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