Kunst

Galerie wird mit James Rizzi bunt

Gerd Wroblowski baut die Ausstellung in seiner Galerie auf. In den Paketen liegen noch weitere Werke des Künstlers. Foto: Roland Keusch
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Gerd Wroblowski baut die Ausstellung in seiner Galerie auf. In den Paketen liegen noch weitere Werke des Künstlers.

Vernissage bei Wroblowski am Freitag.

Von Alexandra Dulinski

Remscheid. James Rizzi kommt nach Remscheid. Nicht persönlich, jährt sich doch sein Todestag in diesem Jahr zum zehnten Mal. Grund genug für Gerd Wroblowski, dem Pop-Art-Künstler eine eigene Ausstellung zu widmen. Rund 150 Werke, darunter handsignierte 3-D-Grafiken und Zeichnungen, werden ab dem 5. November in der Galerie an der Alleestraße zu sehen sein. Originale hängen neben drucksignierten Grafiken, die auf Grundlage seiner Pläne angefertigt wurden.

„Das ist wie eine Fügung, das ist etwas ganz Besonderes“, sagt Galerist Gerd Wroblowski. Denn an einige der Werke ist er nur per Zufall gelangt. „Ich habe im Frühjahr jemanden in einem Hotel in Süddeutschland kennengelernt, der einen Sammler kennt, der seit 30 oder 40 Jahren Rizzi-Werke sammelt“, erklärt Wroblowski. In Apfelsinenkartons habe er die Werke zugeschickt bekommen, die er nun leihweise ausstellen kann. Weitere Grafiken kommen aus Rizzis Nachlass.

Aber nicht nur von Rizzis Kunstwerken ist Gerd Wroblowski begeistert. Den Künstler selbst nennt er einen Freund, hat ihn selbst zwei Mal in New York besucht. 1989 hat Wroblowski das erste Mal die Kunstwerke ausgestellt – als erste Galerie Europas. Damals hatte ihm ein befreundeter Kunsthändler aus den USA die Werke nahegebracht. „James Rizzis Kunst war völlig neu in der Art der Darstellung“, beschreibt der Galerist. So entstand eine Verbindung zu James Rizzi, die jahrelang anhielt. Die fröhlich-bunten, detailverliebten Bilder spiegeln genau Rizzis Charakter wider, erklärt er: „Er war zu allem immer freundlich.“

Kunstinteressierte und Rizzi-Fans können sich in der Ausstellung einen Eindruck über die Werke von 1988/89 bis hin zu seinem Tod machen. Die Entwicklung sei nachvollziehbar, ebenso die Vielfalt, die James Rizzi gezeigt hat, sagt Wroblowski. „Die Anfänge waren noch etwas gröber, nicht ganz so detailliert“, erklärt er.

Das Interesse an den Grafiken sei jetzt schon groß, einige Werke sind bereits verkauft. Deswegen rechnet Wroblowski auch mit regem Interesse.

Termine: Vernissage am Freitag, 5. November, um 19 Uhr in der Galerie Wroblowski, Alleestraße 83, statt. Bis zum 4. Dezember ist die Ausstellung montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr zu sehen, samstags von 9.30 bis 15 Uhr.

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