Neue Fachdienstleiterin Schule und Bildung

Für sie ist Bildung eine Herzensangelegenheit

Martina Reinders, die neue Fachdienstleiterin Schule und Bildung, bei ihrer Vorstellung mit OB Burkhard Mast-Weisz.
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Martina Reinders, die neue Fachdienstleiterin Schule und Bildung, bei ihrer Vorstellung mit OB Burkhard Mast-Weisz.
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Martina Reinders ist die neue Leiterin des Schulamtes

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Anfang des Jahres wechselte Arndt Liesenfeld vom Schul- ins Ordnungsamt, nun ist seine Nachfolgerin da: Zum 1. Dezember hat Martina Reinders die Leitung des Fachdienstes Schule und Bildung bei der Stadt Remscheid übernommen. Sie ist vor allem verantwortlich für alles, was jenseits von Lehrkräften und Unterrichtsinhalten liegt, kümmert sich unter anderem um Gebäude und Ausstattung, die Sekretariate und die Schülerbeförderung, aber auch um BAföG und die Überwachung der Schulpflicht.

Die 54-Jährige kommt von der Stadt Essen, wo sie zuletzt eine Abteilung mit 120 Mitarbeitern im Jugendamt leitete. Fachkräftegewinnung sei ein wichtiges wie schwieriges Thema, betont Schul- und Sozialdezernent Thomas Neuhaus: „Schön zu sehen, dass unsere Ausschreibung auch außerhalb Remscheids gelesen werden, offensichtlich auch in größeren Städten.“

Tatsächlich erreichte die Stellenausschreibung Martina Reinders aber nicht auf einem ganz herkömmlichen Weg, wie sie berichtet. Ihr Lebensgefährte, selber bei der Remscheider Stadtverwaltung beschäftigt, hat ihr die gegeben: „Er hat gesagt: ‚Schau mal, da steht dein Name drauf.‘“ Vor ihrer Station im Essener Jugendamt habe sie dort im Fachbereich Schule gearbeitet. „Nun zieht es mich dahin zurück.“ Das Thema sei für sie eine Herzensangelegenheit.

„Bildung ist ein Bereich, der stark nach vorne gebracht werden muss“, sagte Reinders bei ihrer Vorstellung. Und auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wies auf die Bedeutung des Themas hin. 170 Millionen Euro investiere Remscheid in den kommenden Jahren laut Schulentwicklungsplan in den Bereich. Dabei gebe es vor allem drei Schwerpunkte: Den ab 2025 geltenden Rechtsanspruch auf eine OGS-Betreuung samt daraus resultierende Raumbedarf, die Rückkehr der Gymnasien zu G9 und die Digitalisierung der Schulen.

Alles Themen, die sie angehen werde, versprach Martina Reinders. Doch zunächst gehe es in den ersten Wochen darum, die Mitarbeiter der Verwaltung und die Schulen vor Ort kennen zulernen. Und offen zu sein für Anliegen von Schülern, Eltern und anderen: „Ich bin da, ich bin ansprechbar, ich brenne für diese Themen.“

Mittel- bis langfristig könnte dann noch eine weitere Aufgabe auf die neue Schulamtsleiterin zukommen. Bei der Stadt Essen war sie nämlich auch als Dozentin in der Ausbildung des eigenen Nachwuchses aktiv. In einer ähnlichen Einrichtung wie Remscheid sie nun in der ehemaligen Grundschule Honsberg plant. Ein zusätzlicher Gewinn für Remscheid, wie der Oberbürgermeister befand: „Da reden wir dann noch mal drüber.“

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