System hat sich bewährt

Für den Wertstoffhof braucht es auch weiterhin einen Termin

Die TBR-Mitarbeiter Rick Rottschy und Gerd Schorn an der Schranke des Wertstoffhofs. Die öffnet auch weiterhin nur mit Termin. Archivfoto: rk
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Die TBR-Mitarbeiter Rick Rottschy und Gerd Schorn an der Schranke des Wertstoffhofs. Die öffnet auch weiterhin nur mit Termin.

Besuche auf dem Wertstoffhof an der Solinger Straße werden auch weiterhin nur mit Termin möglich sein. Mindestens bis zum Sommer – eventuell auch länger.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Ein schon vor geraumer Zeit verfasster Antrag der CDU im TBR-Betriebssausschuss, wieder spontane Besuche zu ermöglichen, verschoben die Christdemokraten angesichts der pandemischen Lage in den Sommer. Dann werde man noch mal über die Terminvereinbarung und die Öffnungszeiten reden, kündigte Bernd Quinting, Sprecher seiner Partei im TBR-Ausschuss, an.

„Ich werbe sehr dafür, das System unabhängig von Corona beizubehalten.“

TBR-Chef Michael Zirngiebl

Dabei spricht aber einiges dafür, dass es auch danach noch einen Termin braucht, um dort Bauschutt, Sperrmüll und Gartenabfälle abzugeben. Denn laut TBR-Chef Michael Zirngiebl hat sich die Terminvergabe bewährt: „Ich werbe sehr dafür, das System unabhängig von Corona beizubehalten.“ Auf dem Bringhof gehe es inzwischen „deutlich entspannter“ zu. Vor allem aber gebe es keine Staus mehr bis auf die Solinger Straße. Zirngiebl: „Dafür sind wir ja sehr kritisiert worden.“

Unterstützt werde dies vom Ergebnis einer kleinen Umfrage unter Besuchern des Wertstoffhofs, berichtete der Betriebsleiter im Ausschuss: Von 105 Teilnehmern hätten dabei 99 angegeben, durch die Terminvereinbarung habe sich die Situation verbessert. Nur drei sähen eine Verschlechterung. „Ich denke, das ist überzeugend.“

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Dass Termine nach 16 Uhr immer extrem schnell ausgebucht sind, wie die CDU in ihrem Antrag bemerkt hatte, habe mit der Terminbuchung nichts zu tun, betonte Zirngiebl: „Das liegt daran, dass wir nur am Dienstag so lange geöffnet haben.“ Abhilfe könne da nur eine Erweiterung der Öffnungszeiten schaffen, dafür benötige man aber mehr Personal.

Remscheid: Schwierigkeiten durch das neue System bei Gewerbetreibenden

Schwierigkeiten durch das neue System gebe es allerdings vereinzelt bei Gewerbetreibenden, räumte der TBR-Chef auf Nachfrage von Sven Chudzinski (FDP) ein. Zum Beispiel bei Gala-Bauern, die mehrere Baustellen am Tag abarbeiten und zwischendurch den Abfall entsorgen wollen, das aber nicht so genau planen können. „Aber auch dafür finden wir immer eine Lösung“, so der TBR-Chef.

Dazu gehöre auch, dass man inzwischen Termine noch am gleichen Tag buchen kann. Das sei am Vormittag bis 11 Uhr möglich, erklärte Zirngiebl: „Wenn an dem Tag noch Zeiten frei sind.“

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