Aktion

Frühstücksset und Zollstock gibt’s jetzt im Werkzeugmuseum

Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht (l.) hat es der Zollstock im neuen Museumsdesign angetan. Michael Schwerdtfeger, Vorsitzender des Förderkreises, präsentiert eine der neuen Trinkflaschen, Museumsmitarbeiterin Annabelle Hoppe hält Buntstifte und ein Notizbuchset in den Händen. Foto: Doro Siewert
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Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht (l.) hat es der Zollstock im neuen Museumsdesign angetan. Michael Schwerdtfeger, Vorsitzender des Förderkreises, präsentiert eine der neuen Trinkflaschen, Museumsmitarbeiterin Annabelle Hoppe hält Buntstifte und ein Notizbuchset in den Händen.
  • Melissa Wienzek
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Förderkreis sorgte für nützliche Mitbringsel im neuen Design – Auch an Kinder wurde gedacht

Remscheid. Die alte Trinkflasche zerfällt in ihre Einzelteile, und wo ist nun eigentlich wieder der Zollstock abgeblieben? Für passenden Ersatz in allen Lebenslagen sorgt ab sofort das Deutsche Werkzeugmuseum. Das städtische Haus in Hasten hat dank der Unterstützung des Förderkreises Merchandising-Produkte auf den Markt gebracht. „Wir freuen uns, wenn wir unterstützen können. Uns war wichtig, dass die Produkte alltagstauglich sind – und man sie jeden Tag mitnehmen kann“, sagt Michael Schwerdtfeger, Vorsitzender des Förderkreises. Ab sofort gibt es die Artikel im Eingangsbereich des Museums. Auch im Online-Shop der neuen Internetseite, an der gerade mit Hochtouren gearbeitet wird, wird es die Mitbringsel künftig geben. Wir geben einen Überblick.

Merchandising-Produkte: Während des ersten Lockdowns kam die Idee auf, dann folgte viel Recherchearbeit – und nun sind sie da: die neuen Merchandising-Produkte, die die bereits bestehenden Souvenirs erweitern. Die neue, bestimmende Farbe im Museum ist Rot. Gemeinsam mit dem Logo und dem Slogan „Wir wissen, wo der Hammer hängt“ haben alle Produkte einen Wiedererkennungswert und sollen Besucher an das Museum binden. „Es sind Mitnehmprodukte für Erwachsene und Kinder“, erklärt Museumsmitarbeiterin Annabelle Hoppe. „Aber wir wollten etwas Besonderes – und auch eine gewisse Qualität. Daher haben wir Muster ohne Ende bestellt.“ So gibt es zum Beispiel eine Butterbrotdose mit Trennwand (18 Euro), eine Thermoflasche (18 Euro) und einen Becher (8 Euro) – alles aus rotem Edelstahl, robust, aber chic. „Wir haben uns hier am Thema Handwerkerpause orientiert“, sagt Hoppe. Die Brotdose kann mit dem eigenen Namen graviert werden. „Sogar Suppe kann darin transportiert werden“, sagt Wallbrecht. Thermoflasche, Becher und Dose gibt es auch als Set für 36 Euro. Auch eine weitere Trinkflasche ist im Angebot. Für die Kinder gibt es zudem große Buntstifte samt Anspitzer in einer Papprolle für 3,50 Euro, Buttons in zwei Größen und einen ganz besonderen Bleistift: An seinem Ende prangt ein Radiergummi, so dass der ganze Stift aussieht wie ein kleiner Hammer. Passend zum Slogan des Hauses. Der neue Zollstock hat es dem Museumschef besonders angetan: Er besteht nicht nur aus Buchenholz, sondern hat auch eine Winkelanzeige. Diese Zwei-Meter-Variante stammt von der Firma ADGA. „Er verzieht sich durch das Buchenholz auch nicht bei Feuchtigkeit“, sagt Wallbrecht. Auch einen kleinen Zollstock gibt es, zudem Magnete für Sammler mit Museumsmotiven, Zimmermannsbleistift, Untersetzer, Blöcke, ein Notizbuch aus Kork samt Lineal, Post-its und Papp-Kugelschreiber und einen roten Edelstahl-Kuli.

Internetseite: Die aktuelle Internetseite www.werkzeugmuseum.org erhält sie ein neues Gesicht. Auch ein Online-Shop wird aufgebaut. „Vielleicht könnte die Seite noch bis zu den Sommerferien fertig sein“, sagt Wallbrecht.

Ferienprogramm: Es soll erneut ein buntes Sommerferienprogramm geben – wenn die aktuelle Infektionslage auf diesem niedrigen Niveau bleibt. Es soll bald vorgestellt werden.

Veranstaltungen: Das reguläre Veranstaltungsprogramm wird nicht mehr fortgeführt. Es wären ohnehin nur noch ein oder zwei Termine bis zu den Sommerferien gewesen. „Nach heutigem Stand wollen wir nach den Sommerferien wieder Volldampf geben“, sagt Wallbrecht. Mit all den beliebten Events wie Verkostungen, Vorträgen und Musik. Die Gruppe „Altes Eisen rostet nicht“ mit Teilnehmern Ü 60 wird sich voraussichtlich im Juli wieder treffen.

Was sonst noch: Die Infoterminals sollen in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis aufgerüstet werden. Geplant sind zudem Augmented-Reality-Führungen. Durch das NRW-Förderprogramm „Heimat-Scheck“ konnte sich das Museum die Ausrüstung zulegen. „Das wird eine Bereicherung“, sagt Dr. Wallbrecht, verrät aber noch nicht mehr.

Öffnungszeiten und Förderkreis

Anfahrt: Deutsches Werkzeugmuseum, Cleffstraße 2-6, Tel. 16 25 19, Parkplätze an der Alten Straße, zwei Behinderten-Parkplätze gibt es direkt hinter dem Haus. Bushaltestelle: Hasten.

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr, aktuell ist auch kein Test und kein Termin mehr Pflicht. Jedoch gilt: Maske tragen, Hände desinfizieren, Abstand halten, Kontaktnachverfolgung.

Förderkreis: Seit 1987 gibt es den Förderkreis des Deutschen Werkzeugmuseums. Aktuell hat er rund 90 Mitglieder. Diese bringen sich nicht nur finanziell, sondern auch ideell ein.

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