Nahversorger

Frischmarkt öffnet ohne Regelung für Parkscheibe

Vor allem viele ältere Menschen dürften sich auf den Frischmarkt freuen, schätzt Juniorchef Kevin Buschhaus.
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Vor allem viele ältere Menschen dürften sich auf den Frischmarkt freuen, schätzt Juniorchef Kevin Buschhaus, hier vor dem Frischmarkt Süd.
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CDU will neues Geschäft unterstützen.

Von Axel Richter

Remscheid. Vor dem neuen Lebensmittelmarkt an der Theodor-Körner-Straße wird es vorerst nicht zu einer Parkscheibenregelung kommen. Die CDU hatte das gefordert, damit die davor liegenden Parkplätze nicht von Dauerparkern blockiert bleiben. Doch: Der Markt muss auch von Lkw beliefert werden, und der Remscheider TV beklagt ebenfalls fehlende Parkplätze rund um sein Sportzentrum an der Theodor-Körner-Straße.

Wie berichtet, soll der neue Markt im ersten Quartal 2021 eröffnen. Das Team um Geschäftsführer Ulrich Obodzinski und die Familie Buschhaus, die bereits im Südbezirk ihren Frischmarkt betreiben, dehnt sein Geschäftsmodell nach dem Motto „Einkaufen wie früher“ auf den Stadtkegel aus. Auf 340 Quadratmetern soll der Frischmarkt alles bieten, was im Haushalt gebraucht wird.

Die CDU will das Geschäft unterstützen. Angesichts des Mangels an Lebensmittelläden in der Innenstadt, der mit der Schließung des Reals im Allee-Center noch verschärft wurde, müsse sichergestellt werden, dass der neue Markt gut mit dem Auto zu erreichen sei. „Daher sollte in diesem Bereich nur kürzeres Parken mit einer Parkscheibenregelung möglich sein“, forderte CDU-Sprecher Bernd Quinting in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid und schlug eine Höchstdauer von zwei Stunden vor.

Tatsächlich wird es zunächst keine Parkscheibenregelung geben. Die gegenüberliegende Straßenseite komme aus Sicht der Feuerwehr nicht für Parkplätze in Frage, hielt Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann fest. Und die Plätze unmittelbar vor dem Geschäft an der Theodor-Körner-Straße würden letztlich auch für den Anlieferverkehr gebraucht, hielt Beckmann fest: „Sonst haben die zwar Kunden im Laden, aber nichts, was sie verkaufen können.“ Zudem seien die Interessen des RTV zu wahren, dessen Sportler vor ihren Trainingsstunden ebenfalls auf Parkplatzsuche seien.

Politik und Verwaltung wollen nun zunächst die Eröffnung des neuen Frischmarktes abwarten. Schließlich handele es sich um einen Nahversorger. Das heißt, so die Erwartung: Die meisten Kunden sollten zu Fuß zum Einkaufen kommen.

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