Sportausschuss

Freibad Eschbachtal zählt in dieser Saison nur 9600 Besucher

Die Saison im Freibad Eschbachtal war kurz. Foto: Doro Siewert
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Die Saison im Freibad Eschbachtal war kurz.
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Corona und Sanierung: Badebetrieb lief stark reduziert.

Von Andreas Weber

Remscheid. 9600 Besucher zählte das Freibad Eschbachtal diese Saison. „Das war ein Drittel von dem, was wir sonst hätten erreichen können“, bilanzierte Sportamtsleiter Martin Sternkopf im Sportausschuss.

Die Freiluftbadezeit stand unter keinem guten Stern. Ursprünglich sollte sie am 1. Juni beginnen, dann wurde aufgrund von Problemen bei der Lieferung von Fliesen der 27. Juni als Eröffnungstermin genannt. Doch die mit 275 000 Euro veranschlagten Arbeiten, um die festgestellten Sicherheitsmängel zu beheben, dauerten länger als geplant. Schließlich erfolgte eine weitere Verschiebung um fünf Tage. Denn es musste ein weiteres Treffen mit Gutachtern, Fachplaner und einer Firma, die auf Schwimmbadsicherheit spezialisiert ist, anberaumt werden.

Die speziell berechneten und angefertigten Siebe und Abdeckungen der Ansaugöffnungen im Nichtschwimmer- und Mehrzweckbbecken wurden in mehreren Tauchgängen einer Haarfangprüfung mit entsprechenden Messungen unterzogen. Am Ende öffneten die Tore am 2. Juli. Dem Traditionsbad fehlte deshalb bei Frequenz und Einnahmen ein kompletter Monat. „Wir haben versucht, das Beste darauf zu machen. Letztlich sind wir nicht unzufrieden“, stellte Sternkopf im Großen Sitzungssaal des Rathauses fest.

Erschwerend hinzu kam, dass die ersten vier Wochen der Sommerferien kein Sahnewetter hatten. Bis zum 3. August pilgerten nur 1500 Badegäste ins Eschbachtal.

Insgesamt gab es in den neun Wochen lediglich vier Tage mit Vollauslastung. Corona erlaubte nur 750 Personen pro Tag. Dass die Saison nur halbwegs in die Hose ging, lag auch an den positiven Erkenntnissen, die aus dem Online-Ticketing gewonnen wurden. „Das System hat sich bestens bewährt und wird von den Besuchern als sinnvoll erachtet“, heißt es in der Verwaltungsvorlage für den Sportausschuss.

„Wir werden empfehlen, das Online-Ticketing in den kommenden Jahren fortzuführen“, schlussfolgerte Martin Sternkopf. Einen Kritikeinwand konnte der Amtsleiter nicht bestätigen. „Wir haben nicht festgestellt, dass es, wie befürchtet, sozialunverträglich ist.“ Ebenso wenig habe es Überbuchungen oder Probleme vor dem Einlass gegeben. Zufrieden zeigte sich Martin Sternkopf mit dem Frühschwimmen, das in dieser Saison aber erst ab 10 Uhr möglich war. „Es gab einen festen Stamm von 30 bis 40 Personen, die gekommen sind.“

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