Sportausschuss

Freibad öffnet doch noch mal 2022

Nicht nur das Freibad Eschbachtal soll saniert werden. Archivfoto: mis
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Nicht nur das Freibad Eschbachtal soll saniert werden.

Politiker diskutierten über Hallen, Plätze und Streaming.

Von Melissa Wienzek

Remscheid. Rekordverdächtige 36 Minuten dauerte der Sportausschuss am Dienstagabend in der Albert-Einstein-Schule. Mit welchen Themen sich die Sportpolitiker beschäftigt haben, erklären wir im Folgenden:

Freibad: Das Freibad Eschbachtal soll kommendes Jahr zunächst doch noch einmal im alten Zustand eröffnen, ehe es umfassend umgebaut wird. Das teilte Sportamtsleiter Martin Sternkopf mit. In der Januarsitzung will er den zeitlichen Ablauf des Umbaus vorstellen. Auch der Hochwasserschutz fließt nach der Überflutung im Juli in das Konzept mit ein.

Grundschul-Hallen: Der Hallenboden der KGS Franziskus wird saniert. Das Gebäudemanagement rechnet damit, dass die Arbeiten bis Ende Februar 2022 abgeschlossen sind. Ratsmitglied Markus Kötter (CDU) hatte hier nachgehakt. Die Halle der GGS Mannesmann bleibt zudem laut Sportdezernent Thomas Neuhaus (Grüne) bis Ende des Jahres gesperrt. Dort droht die Beleuchtung von der Decke zu fallen.

„Moderne Sportstätten“: Bei dem Förderprogramm des Sportbunds Remscheid in Kooperation mit der Stadt Remscheid geht es um 500.000 Euro. Am 8. November ist das Interessenbekundungsverfahren gestartet, bei dem Stadtsportbünde in NRW Projektskizzen beim Land einreichen können. Aktuell spricht der Sportbund Remscheid mit Vereinen. „Wir wollen gucken: Wo sind Möglichkeiten? Welche Kosten kommen auf uns zu? Und welcher Verein kann sich kümmern? Denn Outdoorflächen müssen auch gepflegt werden“, sagte Emel Dutkun (SPD) vom Sportbund, die erklärte: „Die 500.000 Euro werden nicht ausreichen.“ Dann werde gemeinsam mit der Stadt überlegt, wo Sportgeräte in den Quartieren aufgestellt werden könnten. Laut Thomas Neuhaus wird es sich dabei hauptsächlich um städtische Flächen handeln.

„Soccerwatch“: In einem gemeinsamen Antrag wollen die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP wissen, ob das Streamingsystem „Soccerwatch“ in Remscheider Sportstätten genutzt werden könnte. Darüber können Spiele und Events live ins Internet übertragen werden – damit könnten Vereine und Organisationen zusätzliche Einnahmen generieren. Zudem kann die über dem Spielfeld montierte intelligente Kamera Spiele aufzeichnen – Trainer können dadurch analysieren.

Weil die Stadt Eigentümerin der Sportstätten ist, benötigen die Vereine eine Zustimmung. Die kann die Stadt aktuell nicht geben, teilte Thomas Neuhaus mit. Eine Entscheidung auf Landesebene stehe noch aus. „In Solingen und Hückeswagen wird ,Soccerwatch‘ schon genutzt, nur wir hinken wieder hinterher“, bemängelte Michael Büddicker (SPD). „Es ist ein toller Service für Fußballfans, aber der Schutz der Kinder und Jugendlichen steht hier klar im Vordergrund“, betonte der Sportdezernent.

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