Saisonvorbereitung läuft

Fliesenleger kann im Freibad Eschbachtal noch nicht loslegen

Hier wird noch reingekachelt: An den Becken müssen, wenn es die Temperaturen erlauben, Fliesen ausgebessert werden. Archivfoto: Roland Keusch
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Hier wird noch reingekachelt: An den Becken müssen, wenn es die Temperaturen erlauben, Fliesen ausgebessert werden.
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Was Corona erlaubt, ist noch völlig offen.

Von Andreas Weber

Remscheid. Noch ist offen, wie die Saison im Freibad Eschbachtal aussehen wird. Ob die Corona-Regeln im Juni oder Juli einen Badebetrieb gestatten werden, vermag Sportamtsleiter Martin Sternkopf nicht zu sagen. „Meine Hoffnung ist, dass wir unter den Bedingungen des Vorjahres mit 750 täglichen Besuchern aufmachen können.“ Sternkopf und das Badteam haben den Auftrag: Same procedere as every year. Heißt: Die Freizeitstätte soll vor dem Sommer startklar sein.

Remscheid: Sobald es wärmer ist, legt der Fliesenleger los

Momentan sind die Becken leer. Es wird gereinigt, gestrichen, rasengemäht. Nur die Fliesenarbeiten sind noch nicht in Angriff genommen worden. „Es ist, vor allem nachts, einfach viel zu kalt. Wir bräuchten dauerhaft Temperaturen von über fünf Grad Celsius, damit die neuen Kacheln nach dem Aufbringen sich binden und halten.“ Sobald es wärmer ist, legt der Fliesenleger los. „Aber er wird wohl 14 Tage benötigen, um die Ausbesserungen vorzunehmen“, erklärt Martin Sternkopf.

Remscheid: Zweistellige Millionensumme für Sanierung und Umbau

Derweil läuft das große Projekt an. Die teure Sanierung und der Umbau des Freibades, für das die Stadt eine zweistellige Millionensumme aufbringen wird sowie 2,6 Millionen Euro Fördermittel vom Bund erhält, werden gerade auf die Schiene gesetzt. In einer europaweiten Ausschreibung haben sich drei Fachplanungsbüros herauskristallisiert, die das Freibad mit ihren Ideen in die Zukunft führen wollen. Bis zum 10. Mai kann ein endgültiges Angebot abgegeben werden. Danach entscheidet die Stadtverwaltung, wer den Kriterienkatalog bei der Vergabe am besten erfüllt.

Ende Mai soll das Büro feststehen, im Juni könnte es loslegen mit der Detailplanung. Ein paar Monate werden dafür veranschlagt. Eine Voraussetzung dafür ist vorgezogen worden. Derzeit läuft eine betontechnische Untersuchung der Becken, deren Ergebnis in die Betrachtung der Fachplaner einbezogen werden wird. Der komplexe Findungsprozess wurde von einem externen Berater, aber auch dem Rechnungsprüfungsamt begleitet. Die Umsetzung der (Um-)Baumaßnahme wird in 2022/23 stattfinden. „In einem Rutsch, nicht in mehreren Bauabschnitten. Von letzterem ist uns dringend abgeraten worden“, betont Sternkopf.

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