Gewerbeimmobilie

So geht es mit der Firma PoTec weiter

Viel Platz, um sich zu entfalten: Geschäftsführer Baris Ünsal (Mi.) erhält die Baugenehmigung für seinen neuen Firmensitz von Thomas Hildebrandt-Effelberg (l.) und Baudezernent Peter Heinze.
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Viel Platz, um sich zu entfalten: Geschäftsführer Baris Ünsal (Mi.) erhält die Baugenehmigung für seinen neuen Firmensitz von Thomas Hildebrandt-Effelberg (l.) und Baudezernent Peter Heinze.

Der Platz an der Freiheitsstraße reichte für die wachsende Firma nicht mehr aus. Deshalb musste eine Alternative her.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Das Tempo, mit dem die Remscheider PoTec Vertriebs GmbH in den vergangenen Jahren gewachsen ist, ist atemberaubend. 2009 auf 40 Quadratmetern gegründet, hat das Unternehmen heute 45 Mitarbeiter und belegt 1600 Quadratmeter Fläche in einer Gewerbeimmobilie an der Freiheitstraße. Weil dort nun endgültig kein Platz mehr für weitere Entwicklungen ist, machte sich die Firma, die online mit Autoteilen und Werkzeug handelt, mit Hilfe der Remscheider Wirtschaftsförderung auf die Suche - und wurde schließlich fündig.

Im Lüttringhauser Gewerbegebiet Großhülsberg erwarb das Unternehmen ein mehr als 10 000 Quadratmeter großes Grundstück mit Verwaltungsbau und Lagerhalle. Hier hat bis vor kurzem der Schloss- und Scharnierhersteller Algro produziert, der inzwischen aber ein paar Meter weiter in die Walter-Freitag-Straße umgezogen ist. So konnte die Wirtschaftsförderung den Deal mit PoTec einfädeln. Am Dienstag übergaben Baudezernent Peter Heinze und Wirtschaftsförderer Thomas Hildebrandt-Effelberg die für den Umbau notwendige Baugenehmigung an Geschäftsführer Baris Ünsal.

Passend dazu: Die PoTec GmbH gehört zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in Europa. Dabei hat vor neun Jahren alles ganz klein begonnen.

„Wir hätten Remscheid nur sehr ungern verlassen“, sagt Ünsal. „Unser Herz schlägt für die Stadt.“ Deswegen habe man sich bereits vor fast drei Jahren an die Stadt gewandt, um frühzeitig nach Alternativen zu suchen. Zwei zuvor vorgeschlagene Objekte hätten nicht überzeugt, so Ünsal. „Das muss ja auch zu unserem Konzept passen.“ Beim dritten hingen schlug der Geschäftsführer zu. Mehr als drei Millionen Euro fließen in den neuen Firmensitz, zudem sollen hier fünf neue Stellen entstehen.

Augenmerk auf die Vermittlung von Bestandsimmobilien

Die Wirtschaftsförderung lege ein großes Augenmerk auf die Vermittlung von Bestandsimmobilien, berichtet Hildebrandt-Effelberg. „Damit die nicht zu lange leer stehen.“ Weil viele Remscheider Firmen auf der Suche nach Entwicklungsflächen sind. Dabei vermittle man nicht nur, sondern unterstütze auch beim Genehmigungsverfahren. „Wir als Wirtschaftsförderung stehen an der Front“, sagt Hildebrandt-Effelberg. Doch im Hintergrund würden zahlreiche Abteilungen mitarbeiten. „So etwas ist immer ein Erfolg der ganzen Stadt.“ Demnächst kümmere man sich um den bald leergezogenen bisherigen Firmensitz von PoTec. „Das gehen wir Ende des Jahres an, wenn die Firma ausgezogen ist.“

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