Kraftstation und Gelbe Villa laden ein

Ferienprogramm orientiert sich an der Kinderstadt

Wie 2020 bietet die Kraftstation mit „KRAFTaufWAND“ wieder ein Graffiti-Projekt, das von den Künstlern Lukas Pauer (Foto) und Steffen Peter begleitet wird. Archivfoto: Roland Keusch
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Wie 2020 bietet die Kraftstation mit „KRAFTaufWAND“ wieder ein Graffiti-Projekt, das von den Künstlern Lukas Pauer (Foto) und Steffen Peter begleitet wird. Archivfoto: Roland Keusch

Kraftstation und Gelbe Villa laden zu einem Graffiti-Projekt und weiteren In- und Outdoor-Aktivitäten ein

Von Michelle Jünger

Remscheid. Die nahenden Sommerferien sollen in Remscheid keine Langeweile bedeuten. Das alljährliche Ferienprogramm hat viele Träger, so auch die Kraftstation und die Gelbe Villa, die mit vielfältigen Angeboten dabei sind.

Der Startschuss für das kreative Projekt „KRAFTaufWAND“ wird auch bereits diese Woche in der Honsberger Str. gegeben. Unter der Leitung zweier professioneller Graffitikünstler werden die teilnehmenden Jugendlichen von Donnerstag bis Samstag fleißig die Neugestaltung eines Teils der Außenwand in Angriff nehmen. Sobald die Ferien beginnen, wird die Wand vorbereitet und schließlich besprayt.

Kinder können sich spontan für viele Angebote entscheiden

„Wir haben schon sechs Anmeldungen, aber es können insgesamt zehn Jugendliche an dem Graffiti-Workshop teilnehmen“, erklärt Axel Osthöver, der die Öffnung der Kraftstation organisiert. Die Zahl orientiert sich auch an der Notwendigkeit, sich pandemiebedingt aus dem Weg zu gehen, vor allem zählt aber der Sicherheitsaspekt auf dem Gerüst, das extra dafür aufgestellt wird. „Bei zu vielen wird es einfach gefährlich, und es soll ja Spaß machen“, fügte Osthöver hinzu.

Außerdem gibt es auch genug weiteres Programm, das die Kraftstation und die Gelbe Villa in den Ferien anbieten. Normalerweise ist sie an der Ausrichtung der Kinderstadt beteiligt, die zum zweiten Mal wegen der Pandemie ausfällt. Trotzdem orientiert sich das Angebot der Jugendzentren an der Grundidee der Kinderstadt. Es gibt Angebote indoor wie outdoor. Klettern, Schwarz-Weiß-Fotos entwickeln, Filme selbst machen, Jonglage-Kurse – die Auswahl ist groß.

„In der Kinderstadt können die Kinder bei uns auch immer spontan entscheiden, was sie machen wollen, das möchten wir beibehalten. Je nachdem worauf sie Lust haben“, sagt Osthöver. Es wird viel vorbereitet. So kann man garantiert der Langeweile vorbeugen. Besonders entgegen kommt da allen Beteiligten, dass die Inzidenzen mittlerweile so tief gesunken sind und auch für ganz NRW nun die Pandemiestufe 1 gilt.

Durch die Lockerungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit erhoffen sich Mitarbeiter Laufkundschaft

In den letzten zwei Wochen der Ferien sollen zudem die Häuser planmäßig zu ihrem normalen Betrieb zurückkehren. Das bedeutet, dass das Tonstudio wieder aufmachen könnte, damit Kinder und Jugendliche Hip-Hop-Musik selbst schreiben und erstellen können. „Durch die Eröffnung erhoffen wir uns einen einfacheren Übergang von den Ferien in die Schulzeit. Leider ist uns durch die Pandemie viel Kontakt verlorengegangen, das läuft hoffentlich wieder an“, erklärt Osthöver.

Zurzeit können in der Kraftstation wieder bis zu 30 Kinder und Jugendliche ohne Anmeldung ihre Freizeit verbringen, draußen sogar noch mehr. So komme hoffentlich auch wieder mehr „Laufkundschaft“, während der Zeit der verpflichtenden Anmeldung waren vor allem die Stammbesucher da. Umso mehr freuen sich die Teams der Jugendeinrichtungen jetzt auf die Rückkehr zu einer gewissen Normalität und sind gespannt auf die Resultate der vielen medialen und kreativen Aktivitäten.

An der Betonwand kann sich jeder im Graffiti ausprobieren

Trotzdem wollen die Organisatoren die Gruppen und das Programm recht klein halten. Gerade sei die pandemische Lage zwar ruhig, aber das könne sich wieder ändern, außerdem seien die Ferien eben auch Urlaubszeit. „Wir haben drei Gruppen mit Platz für maximal 15 Personen. Und mit vier Betreuern für die ‚Kinderstadt light’ und insgesamt fünf Betreuern für das Graffiti-Projekt sind wir sehr gut aufgestellt.“, meint Osthöver, der es ebenfalls kaum erwarten kann, dass es endlich wieder losgeht.

Der Graffiti-Workshop soll außerdem nicht die einzige Gelegenheit sein, dass sich Kinder und Jugendliche mit dieser Art der Kunst austoben können. „Wir haben eine sehr große Betonwand auf dem Gelände, die bald während der Öffnungszeiten zum Ausprobieren freigegeben wird“, erzählt Axel Osthöver. Die Besucher der Kraftstation können so in gesicherter Umgebung und völlig legal erste Erfahrungen mit dem Erstellen von Graffiti sammeln.

Anmeldung

Die Anmeldung für das Graffiti-Projekt „KRAFTaufWAND“ erfolgt direkt über Instagram oder Facebook. Die Auftaktveranstaltung findet vom 24. bis 26. Juni von 17 bis 20 Uhr statt. Die eigentlichen Arbeiten an der Wand werden zwischen 5. und 18. Juli nach Absprache stattfinden. Das volle Programm von Kraftstation und Gelber Villa gibt es auf der Homepage.

www.kraftstation.de

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