Festival

Remscheid feiert Zusammenhalt und Miteinander

Aus voller Kehle: Bei spätsommerlichem Wetter genossen die Remscheider Livemusik bei der fünften Auflage des Festivals RS United. Neben den Auftritten verschiedener Künstler lockten unter anderem Aktionen wie Graffiti-Sprayen und ein Selfie-Bereich in den Stadtpark. Fotos: Roland Keusch
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Aus voller Kehle: Bei spätsommerlichem Wetter genossen die Remscheider Livemusik bei der fünften Auflage des Festivals RS United. Neben den Auftritten verschiedener Künstler lockten unter anderem Aktionen wie Graffiti-Sprayen und ein Selfie-Bereich in den Stadtpark.

Zum fünften Mal bekam die Jugendkultur beim Festival RS United im Stadtpark eine Bühne.

Von Stephanie Licciardi

Die Gitarren brausen, die Drums werden schneller, vor der Bühne wird ein Pogo initiiert, Sänger Jakob Kutter stimmt den Refrain „Auf die gute neue Zeit“ an – und alle singen mit. Bei der fünften Auflage des Festival RS United heizte die Band Dickes Gebäude dem Publikum am Samstagabend im Stadtpark kräftig ein. Die fünf Remscheider Jungs setzten mit Liedern wie „H.O.K“ und „Stroborobo“ vom Album „Blitzlichtgewitter“ ein wichtiges Zeichen, das den RS-United-Organisatoren wichtig ist: null Toleranz für Gewalt, Rassismus und Extremismus, null Toleranz gegenüber Intoleranz.

„Wir möchten mit dem Festival ein wichtiges Zeichen setzen – gemeinsam mit den Künstlern.“ Christin Pomp

Mitorganisatorin Christin Pomp von der Arbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit (Agot) und Leiterin des Kulturbereichs der Kraftstation, erklärte: „Wir möchten mit dem Jugendfestival ein wichtiges Zeichen setzen

Die Lokalmatadoren der Band Dickes Gebäude heizten dem Publikum mit ihrer Show ordentlich ein.

– gemeinsam mit den Künstlern.“ Auch das Miteinander stehe im Vordergrund. Das Ziel: zusammen feiern und einen schönen Tag mit Livemusik und buntem Programm verbringen. Auf regionale und überregionale Nachwuchskünstler sowie Bands setzten die Veranstalter dabei. Das diesjährige Line-up von RS United konnte sich sehen lassen. Die Solinger Singer-Songwriterin Leonora Huth, die Wermelskirchener Band Nada, Dickes Gebäude und weitere Gruppen begeisterten das Publikum.

Nicht nur Livemusik lockte die Besucher in den Stadtpark

„Wir hatten viel Glück mit dem Wetter“, sagte Pomp. Das schöne, spätsommerliche Wetter zog nicht nur das junge Publikum an, sondern auch viele Familien. Neben der Livemusik lockten auch Aktionen wie Graffiti-Sprayen oder ein Bereich für Selfies Besucher an.

Marissa und Martin nutzten den Sonnenschein und die angenehmen Temperaturen für einen Abstecher in den Stadtpark. „Das gute Wetter und die Livemusik lassen sich bestens miteinander verbinden“, sagten sie.

Auch Janine Sgarra und Jan Heumann mögen die Location. „Wir haben früher schon oft das damalige RS Open besucht.“ Die Musik der Band Nada, die wie Sgarra und Heumann aus Wermelskirchen kommt, gefiel den beiden besonders. Bei den vielen jungen Besuchern komme das Format des Jugendfestivals immer wieder gut an, sagten sie. Es gehöre zum Abschluss des Remscheider Sommers inzwischen dazu, und das seit fünf Jahren.

Politische und gesellschaftliche Themen interessieren die Jugend

Das kostenfreie Angebot, verbunden mit einem ausgewogenen Programm, ist fester Bestandteil im Terminkalender. Ehrenamtliches Engagement, Politik und Themen des Alltags schei

RS UNITED

FESTIVAL Das Festival RS United steht seit 2015 unter dem Motto „Null Toleranz bei Gewalt, Rassismus und Extremismus! Null Toleranz gegenüber Intoleranz!“ Es wird von der Arbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit organisiert, der unter anderem die Stadt und Organisationen wie CVJM, Kraftstation oder Die Welle angehören.

nen bei Jugendlichen wieder angesagt zu sein. Gerhard Dietrich-Wingender, Geschäftsführer des Jugendrates: „Das Image des Jugendrates hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Es ist cool, sich zu engagieren.“ Auch wenn Politik eher „von denen da oben betrieben wird“, konnte Dietrich-Wingender beobachten, dass sich junge Remscheider verstärkt mit vielfältigen Themen befassen.

Als besonderes musikalisches Bonbon hatten die Veranstalter Casa d’ Locos in die Konzertmuschel geholt. Der spanische Sound, kombiniert mit warmen Gitarrenklängen und bekannten Liedern, sorgte für südländische Stimmung. „Buenas Noches Amigos“ begrüßte Sänger und Gitarrist Gustavo Felipe das Publikum. Die Bandmitglieder besuchten früher selbst das Jugendfestival und freuen sich, nun Teil des Ganzen zu sein. „Wir begleiten das Format gerne und freuen uns über die Unterstützung, auch von Seiten der Stadt Remscheid, RS United zu ermöglichen“, sagte Bassist Micky Ventura.

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