Familienzeit

Teo Otto Theater ist gut aufgestellt

Kurz vor Weihnachten gibt es das Musical „Aschenputtel“ – allerdings rockig und poppig. Foto: Theater Liberi
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Kurz vor Weihnachten gibt es das Musical „Aschenputtel“ – allerdings rockig und poppig.

Für Kinder und Jugendliche wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Von Peter Klohs

Remscheid. Das Teo Otto Theater möchte nicht nur für die erwachsenen Gäste das erste Haus am Platze sein, sondern auch für Kinder und Jugendliche. Aus diesem Grund sind regelmäßige Veranstaltungen für jüngere Menschen obligatorischer Bestandteil des Theaterprogramms.

„Wir bemühen uns sehr“, sagt dazu Sven Graf, künstlerischer Leiter des Theaters, „auch die Jugend für unser kulturelles Programm zu interessieren. Junges Publikum ist für jedes Theater eminent wichtig und gar nicht hoch genug einzuschätzen. Wenn man den Kulturauftrag Ernst nehmen will – und das wollen wir –, dann ist junges Publikum unerlässlich. Das hat etwas mit der Tradition des Geschichtenerzählens zu tun, eine Mixtur, die ansonsten nur in Fußballstadien vorherrscht. Und wenn uns Jugendliche anrufen und sagen: Wenn ihr noch einmal solch einen Tanzabend macht, dann sagt mir vorher Bescheid, dann haben wir doch vieles gut gemacht.“

Theater Liberi zeigt das Musical Aschenputtel

In der näheren Zukunft werden folgende Programmpunkte für Jugendliche im Teo Otto Theater stattfinden: Da ist die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens, eine Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Tourneetheater. Keine Weihnachtsgeschichte, außer der Geburt Jesu, ist so populär wie „A christmas carol“. Das beliebte Stück, das für Kinder ab 5 Jahren empfohlen wird, wird am 12. Dezember um 17 Uhr aufgeführt. Der Vorverkauf dazu hat begonnen. Neben den Karten für Erwachsene (12 Euro) gibt es das Jugendticket für 5 Euro.

Kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember, macht das Musical „Aschenputtel“ Station im Teo Otto. „Dieses Stück wird mit Livemusik aufgeführt“, weiß Sven Graf. „Es ist rockig, poppig und etwas anders als das Original der Brüder Grimm, eine etwas andere Handlung, andere Personen, aber für Kinder sehr gut geeignet. Das macht echt Spaß.“ Die Aufführung vom Theater Liberi beginnt um 16 Uhr.

Am 15. und 16. Januar steht „Der Nußknacker und ich“ auf dem Programm. In der einstündigen Performance spielt eine Pianistin für eine Tänzerin. Allerdings kommt in diesem Stück höchst ausgefeilte digitale Animation zum Einsatz, die die Illusion von vielen anderen Tänzern erzeugt. Am Samstag, 15. Januar wird das Stück von Alexandra Dariescu um 19.30 Uhr aufgeführt, am darauf folgenden Sonntag um 16 Uhr. Für junge Erwachsene ist gewiss der Poetry Slam interessant, der am 29. Januar im Theater stattfinden wird. Unter anderem ist Sascha Thamm einer der Slammer.

Anfang Februar findet Ronja Räubertochter den Weg nach Remscheid. Das Junge Theater Bonn hat sich des Kinderbuches von Astrid Lindgren angenommen und spielt die Geschichte um zwei verfeindete Räuberbanden am 6. Februar um 16 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an Kinder ab 6 Jahren.

Auch die Schulkonzerte finden weiterhin statt, das nächste am kommenden Mittwoch, 10. November, bei dem die Bergischen Symphoniker den jungen Besuchern ab der 6. Klasse die komplexen Töne eines kompletten Orchesters nahebringen wollen. Auf dem Programm steht „Till Eulenspiegel“, eine Tondichtung von Richard Strauß. Des Weiteren sind „The Cast“ (sehr peppiges Opernensemble), das Schauspiel „Die Farm der Tiere“ von George Orwell als auch „Anne Frank“ Bestandteile des Theaterprogramms, das sich vorzugsweise an das jüngere Publikum richtet. Alle Veranstaltungen finden nach wie vor unter den 3-G-Regeln statt. Weitere Informationen finden Interessierte unter teo-otto-theater.de

Hintergrund

„Die Spielzeit 2022/23 ist jetzt in der Planung“, verrät Sven Graf. „Ich kann zu den Künstlern, die wir eingeladen haben, noch nichts sagen und will auch niemanden unter Druck setzen. Wir werden versuchen, mehr Vormittagsveranstaltungen im Programm zu installieren.“ Für die kommende Spielzeit wünscht sich Sven Graf die intensive Zusammenarbeit mit Schulen. „Wenn mich Lehrende anrufen und sagen würden: Lass uns mal was zusammen machen – das würde mich sehr freuen.“

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