Hanse-Quartier

Erste Reaktionen auf die Pläne für die ehemaligen DOC-Flächen

Bilden eine Allianz für Lennep: Klaus Kreutzer (Verkehrs- und Förderverein), Hans-Willi Oberlis (Pilgerfreunde) und Thomas Schmittkamp (Lennep Offensiv, v. l.)
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Bilden eine Allianz für Lennep: Klaus Kreutzer (Verkehrs- und Förderverein), Hans-Willi Oberlis (Pilgerfreunde) und Thomas Schmittkamp (Lennep Offensiv, v. l.).
  • Frank Michalczak
    VonFrank Michalczak
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Vorsitzender des Lenneper Verkehrs - und Fördervereins Klaus Kreutzer appelliert, nach vorne zu blicken.

Remscheid. „Beeindruckt von der Vielfältigkeit“ zeigt sich Klaus Kreutzer mit Blick auf die Ideenliste, die Baudezernent Peter Heinze für die ehemaligen Outlet-Flächen in Lennep vorstellte. Von modernen Wohnformen, zeitgemäßen Gewerbeeinheiten, Reha- und sonstigen Gesundheitseinrichtungen, der Renaturierung des Lennepe Bachs bis zur Rückgewinnung ehemaliger Löschteiche reichte das Spektrum unter dem Schwerpunktthema Wasser, mit dem sich die zuständige Bezirksvertretung letzte Woche befasste. „Angesichts der Fülle an Informationen kann ich da noch keine endgültige Bewertung abgeben“, erklärt Kreutzer, Vorsitzender des Verkehrs- und Fördervereins in Lennep. „Erfreulich ist aber, dass dabei einige unserer Anregungen aufgegriffen wurden.“

Kreutzer hatte nach dem Aus für das Großprojekt DOC gemeinsam mit Thomas Schmittkamp vom Verein Lennep Offensiv eine Allianz für den Ort gebildet, der nun auf der Suche nach neuen Perspektiven ist. Gemeinsam gaben sie der Rathausspitze zahlreiche Vorschläge für die weiteren Überlegungen - auch einen „Gesundheits-Campus“, den sie allerdings eher am Badeparadies in Hackenberg verorteten. Auch die Renaturierung des Lennepe Bachs ist ein Thema, das die Allianz für Lennep ins Gespräch gebracht hatte. Er könnte durch die DOC-Flächen geführt werden und als „grüne Ader“ diverse Projekt-Themen miteinander verbinden. Dabei schlägt die Vereinswelt unter anderem Präsentationsflächen für Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Handel und Forschung vor. Zudem spricht sich die Allianz für die „Erhaltung und Nutzung des Kirmesplatzes“ sowie für „Erhalt und Ertüchtigung des Röntgenstadions“ aus, was allerdings den Vermarktungsabsichten der Stadt Remscheid widerspricht. Dazu gesellt sich der Wunsch „von allen Lenneper Vereinen“, eine Veranstaltungs- bzw. Festhalle zu errichten.

Aus Sicht von Klaus Kreutzer dürfe die Stadt bei allen Überlegungen für die einstigen DOC-Flächen das Große und Ganze in Lennep nicht aus dem Blick verlieren. Es gelte, den gesamten Standort für Handel, Gastronomie, Dienstleister zu betrachten und fortzuentwickeln. Und dabei schließt er sich dem Appell von Michael Zirngiebl an. Der Leiter der Technischen Betriebe forderte die Politiker in der Bezirksvertretung auf, nicht mehr nach hinten zu schauen und von ehemaligen DOC-Flächen zu sprechen. Jetzt gehe es um die Zukunft: um das neue Röntgen- oder Hansequartier, wobei Kreutzer für letztere Variante wäre: „Hanse klingt nach Handel.“

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