Zehn Fragen

Enza Salsedo: „Die Allee wieder zum Treffpunkt machen“

Enza Salsedo (42). Foto: Salsedo
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Enza Salsedo

„Waffeleria“-Chefin Enza Salsedo antwortet.

-mw- Enza Salsedo (42) und ihr Mann Agostino (37) betreiben im Gesundheitszentrum Süd seit acht Jahren ihre „Waffeleria“ mit selbst kreierten Speisen. Die gebürtige Italienerin fertigt zudem Torten in aufwendiger Handarbeit. Familie Salsedo liefert dazu alles, was eine gute Feier braucht: vom Catering bis zu Deko und Animation. Heute beantwortet Enza Salsedo unsere Fragen.

Wie würden Sie die Stadt Remscheid in einem Satz beschreiben?

Enza Salsedo: Die Stadt Remscheid gibt eigentlich ein schönes Bild ab, allerdings ist dieses Bild leider etwas beschädigt.

Was muss ein Nicht-Remscheider unbedingt tun, wenn er in Remscheid ist?

Salsedo: Sie sollten die Remscheider Tradition erleben. Es ist wichtig, die Gemeinschaftsregeln zu respektieren und die Stadt sauberzuhalten.

Was ist Ihre Leidenschaft?

Salsedo: Meine Leidenschaften sind die gute Küche, Sport und Musik.

Wer war der Held Ihrer Kindheit?

Salsedo: Meine Eltern. Meine Kindheit ist die beste Basis gewesen für alles, was ich geworden bin. Ich habe von meinen Eltern vieles gelernt, was mir heute auch in meinem Beruf hilft. Und dass der „Luxus“ ist, Zeit mit Kindern zu verbringen – das ist heute wichtiger denn je.

Welches Buch lesen Sie oder welche Serie schauen Sie?

Salsedo: Ich schaue die Serie „Fauda“. Diese ist zwar fiktiv, aber sie ist glaubwürdig. Die Macher stellen authentisch dar, was die Palästinenser erleben. Das Buch, das ich im Moment lese, heißt „La scienza Della pasticceria’ (Konditorei-Wissenschaft) von Dario Bressanini, da meine Leidenschaft vor etwa zehn Jahren mein Beruf geworden ist.

Was geht Ihnen in Remscheid auf die Nerven?

Salsedo: Die Straßen sind kaputt und gefährlich. Das Allee-Center ist ein Geister-Einkaufszentrum geworden. Die Alleestraße ist leider nur eine leere Vitrinen-Straße.

Wo kann man gut ausgehen?

Salsedo: Die Wälder sind in Remscheid gut für eine Fahrradrunde. Und die Lenneper Altstadt ist besonders schön zum Ausgehen, finde ich.

Was würden Sie tun, wenn Sie Oberbürgermeisterin von Remscheid wären?

Salsedo: Das Geld besser investieren. Die schöne Alleestraße wieder zu einem Treffpunkt für die Remscheider machen, für die junge Generation mehr Aktivitäten anbieten. Und die Straßen reparieren.

Was ist in Remscheid/im Bergischen einmalig?

Salsedo: Die Bäckerei-Produkte. Das Brot-Sortiment ist einmalig.

Welche Schlagzeile würden Sie gern im RGA lesen?

Salsedo: „Die Welt ist geheilt.“

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