Musikabend

Duo überzeugt bei seinem ersten Live-Auftritt auf ganzer Linie

Christoph Spengler und Kerstin Arnemann traten bei ihrem Duo-Abend „Zwischentöne“ erstmals gemeinsam live auf. Foto: Doro Siewert
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Christoph Spengler und Kerstin Arnemann traten bei ihrem Duo-Abend „Zwischentöne“ erstmals gemeinsam live auf.

Christoph Spengler und Kerstin Arnemann in der „Esche“.

Von Sabine Naber

Remscheid. Ein Konzert im kleinen Rahmen – so haben sich Kerstin Arnemann (Gesang) und Christoph Spengler (Klavier) ihren ersten gemeinsamen Duo-Abend unter der Überschrift „Zwischen-Töne“ vorgestellt, als sie am Sonntagabend ins Stadtteil- und Gemeindezentrum „Esche“ eingeladen hatten. Und die rund 30 Gäste erlebten einen wunderbar abwechslungsreichen Musikabend, der mit der deutschen Version des Liedes „Halleluja“ begann, und anschließend quer durch die unterschiedlichsten Musikstile und Genres führte.

„Schön, dass Sie diesen Abend mit uns verbringen“, so begrüßte die charismatische Sängerin aus dem Münsterland die Zuhörenden. Ihre Lieder moderierte sie gekonnt an, verriet beispielsweise, dass das folgende Lied „Eins mit dir“ von Jeanette Biedermann sie mit seinem tiefgehenden Text gefunden habe. Berührend und emotional trug sie es mit ihrer warmen, klaren Stimme vor. Hervorragend begleitet vom vielseitigen Kirchenmusikdirektor Christoph Spengler.

Mit Songs von Reinhard Mey, Roger Cicero, Queen, oder auch Tina Turner bewies die Sängerin, die ganz entspannt auf einem Barhocker saß, wie facettenreich und voluminös ihre Stimme ist. Sie könnte sicherlich auch große Säle füllen. Das zeigte die Sängerin auch bei Michael Jacksons Welthit „Man in the Mirror“. Großartig klingt auch Udo Jürgens Lied „Und immer wieder geht sie Sonne auf“, das Kerstin Arnemann gegen den sogenannten Winterblues singt: „Ich hoffe in dieser düsteren Zeit auf Licht. Ein schöneres, als wir es im Moment in der Corona-Zeit sehen“, so sagte sie den Song an, den sie auf ihre ganz eigene Art interpretierte. Ebenso wie „Zombie“ der irischen Band „The Cranberries“.

Cool, unterstrichen mit Gesten und der entsprechenden Mimik, präsentiert sie den Tina Turner Hit „The Show must go on“. Und am Ende sehr gefühlvoll Armstrongs „What a wonderfull World“.

Das Publikum applaudierte begeistert. Kaum vorstellbar, dass sich Sängerin und Pianist am Probenabend erstmals gegenüberstanden. Bis dahin hatten sie sich nur in der Video-Serie mit den Trostliedern, die Spengler seit Pandemiebeginn ins Netz stellt, virtuell kennengelernt und miteinander musiziert. „Es wäre doch auch schön, wenn wir mal live auftreten würden“, hatte Kerstin Angermann vorgeschlagen. Sie hatte recht, denn die beiden boten ein musikalisch so perfektes Zusammenspiel, dass es ein Genuss war, ihnen zuzuhören.

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