Sommerfeste und mehr

Diese Veranstaltungen plant die IG Hindenburgstraße 2022

Die Planungen für den Pfingst- und Herbsttrödel und andere Veranstaltungen der IG Hindenburgstraße sind angelaufen. Foto: Roland Keusch
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Die Planungen für den Pfingst- und Herbsttrödel und andere Veranstaltungen der IG Hindenburgstraße sind angelaufen.

2021 mussten viele Feiern und der traditionelle Trödel abgesagt werden. In diesem Jahr gibt es Hoffnung.

Von Sabine Naber

Remscheid. Auch den so engagierten Mitgliedern der Interessengemeinschaft (IG) Hindenburgstraße hatte die Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Alle Aktivitäten wie das Lichterfest oder auch die Pfingst- und Herbsttrödel mussten 2021 abgesagt werden. Das aber hält die IG nicht davon ab, für dieses Jahr wieder zu planen und auch Neues zu inszenieren.

Seit der letzten Versammlung, die online stattfinden musste, ist Susanne Bollmann vom gleichnamigen Hutsalon stellvertretende Vorsitzende. Sie löste Melanie Clemens ab, die aus zeitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.

„Wir wollen schöne Straßenfeste feiern und hoffen, dass sie sich auch durchführen lassen. Zumal sich bei uns in der Hindenburgstraße viel getan hat und von Leerstand keine Rede mehr sein kann. Unsere Straße hat Aufenthaltsqualität und bietet eigentlich für jeden etwas“, ist sich Susanne Bollmann sicher. Es gebe beispielsweise Cafés und Restaurants, Bäcker und Metzger, die einen Mittagstisch ebenso anbieten wie das Geschäft „Unverpackt“, einen Bioladen, Boutiquen, den Antik- und Trödelladen, das Löf mit seinem Kulturangebot, den Ölpapst und nicht zuletzt die Institution „Amadeus“, für deren Musikanlagen und die schöne kleine Musikauswahl die Leute auch von auswärts kämen.

„Und wir haben ein Gymnasium und eine Grundschule und sind in der Mittagspause schnell mal im Stadtpark“, zählen Susanne Bollmann und ihre Mitarbeiterin Antje Halbach weitere Vorteile der Einkaufsstraße auf. Außerdem halte man an der Hindenburgstraße zusammen. „Als die Feuerwehr die Weihnachtsbeleuchtung zwar anbringen, aber nicht wieder abnehmen durfte, da haben das unser Vorsitzender Florian Böker und Sebastian Epe eben selbst gemacht.“

Pfingst- und Herbsttrödel sind in Planung

Mit Carsten Pudel, dem Organisator der beiden Trödelmärkte, sei man schon im Gespräch. „Er hat die Märkte ansprechend aufgewertet, ist sehr engagiert. Er plant den Pfingsttrödel am 5. und 6. Juni und den Herbsttrödel, zu dem immer Anfang Oktober eingeladen wird. Wenn‘s erlaubt ist, werden sie stattfinden.“

In der Jahresmitte will sich Melanie Clemens wieder um das Lichterfest kümmern, das von Anwohnern und Kunden gleichermaßen vermisst würde. „Ich habe die Aktion offene Adventstüren ins Leben gerufen und sie gemeinsam mit der Auferstehungskirchengemeinde organisiert. Das ist ja ein kleineres Angebot, dass man auch im Zweifel draußen stattfinden lassen kann“, plant auch Susanne Bollmann schon weiter. Und wenn die Nacht der Kultur stattfinden kann, sei man auf jeden Fall dabei.

Auch die immer wieder aufflammende Diskussion zur Umbenennung der Hindenburgstraße beschäftigt die IG. Im kleinen Park am Anfang der Straße steht eine Vitrine, in der immer die Feste angekündigt würden. „Solange es aber noch nichts anzukündigen gibt, wollen wir da Hintergrundinformationen zum Namensgeber unserer Straße ausstellen. Und wenn der Jacarandabaum, vor dem es eine Sitzgelegenheit gibt, in diesem Frühling wieder so wunderbar violett blüht, dann werden wir spontan zu einem kleinen Nachbarschaftsfest einladen.“

Hintergrund

Die IG Hindenburgstraße ist ein eingetragener Verein und setzt sich zusammen aus vier Interessengruppen mit gemeinsamer Zielsetzung: interessierte Bürger, Hausbesitzer, Vereine und Geschäftsinhaber. Das Ziel ist die Aufwertung der Hindenburgstraße. Sie soll Kunden, Gäste und Patienten ansprechen und auch als Wohngegend attraktiv sein.

Lesen Sie auch: Kirmes und Schützenfest sind 2022 fest eingeplant

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