Stadtpark

Der Sport hilft, Barrieren zu überwinden

26 Institutionen waren beim Sportfest dabei – und zeigten die ganze Breite ihres Angebots.
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26 Institutionen waren beim Sportfest dabei – und zeigten die ganze Breite ihres Angebots.

Sportfest der Kulturen auf der Sportanlage Am Stadtpark.

Von Georg Famulla

Remscheid. Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter bei allen Akteuren waren die Wegbegleiter des Sportfestes der Kulturen am Sonntag. Verschiedene Remscheider Vereine, Verbände und Organisationen waren auf der Sportanlage Am Stadtpark vertreten und sorgten für ein ausgesprochen buntes Sportprogramm. Offen für alle, kostenfrei und mit viel Bewegung und vielen Aktionen auf dem gesamten Sportgelände.

Menschen aus mehr als 120 Nationen leben in Remscheid. So entstand die Idee, mit Sport als verbindendem Element ein Fest auf die Beine zu stellen, das hilft, Barrieren abzubauen und gemeinsam Spaß und Freude zu erleben. Bereits 2015 hatte es ein internationales Sport- und Spielefest in Hackenberg gegeben.

Von A wie Aerobic bis Z wie Zumba waren zahlreiche Sportarten vertreten. Kleine Parcours- und Mitmachaktionen animierten die Besucher – Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Und natürlich fehlte die berühmte Hüpfburg für die Kleinsten unter den zahlreichen Gästen nicht.

Wegbereiterinnen des Events waren unter anderem Jana Kawina von der Remscheider Beratungsstelle der Aidshilfe Wuppertal und Sonja Robben vom Sportbund Remscheid: „Es ist kein Job, man muss es leben“, sagte Robben - und freute sich, dass das Fest in einem solch großen Rahmen stattfinden konnte.

Neben Sportbund und Aidshilfe hatten insbesondere der Integrationsrat und das Kommunale Integrationszentrum an der Organisation mitgewirkt. Wichtige Bausteine bei der Planung waren zudem Vereine, die Menschen mit Migrationshintergrund vertreten. Aktiv dabei waren zum Beispiel eritreische und guineische Verbände aus Remscheid, die sich im Netzwerk MISSA NRW, einem Vernetzungsprojekt von und mit Zugewanderten aus Subsahara-Afrika, organisiert haben. Außerdem spanische und italienische Gruppen. Und natürlich die großen Remscheider Sportvereine RTV, LTG, LTV, RSV und HTV. 26 Institutionen insgesamt.

So wurde das Angebot des Sportfests so unterschiedlich und bunt wie die Menschen in der Stadt. Vom ur-deutschen Handball, Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin erfunden, über den japanischen Nationalsport Karate bis zum Kampftanz Capoeira, einst in Brasilien von aus Afrika verschleppten Sklaven entwickelt.

Als Beispiel für die Vielfalt der Remscheider Sportvereine hatte die Lenneper Turngemeinde (LTG) einen Hindernisparcours für Kinder aufgebaut. Nelly Illinger-Jansen, die in der Vereinsführung aktiv ist, sowie ihr Mann Tim, der sich ehrenamtlich engagiert, zeigten sich begeistert und hatten ihre Freude an dem Treiben der Kinder. Der gemeinsame Spaß und die Freude am Sport standen im Vordergrund.

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