Dranbleiben

Der Müll rund ums Schnellrestaurant hat abgenommen

Rund um den Burger King an der Neuenkamper Straße ist es deutlich sauberer geworden. Archivfoto: acs
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Rund um den Burger King an der Neuenkamper Straße ist es deutlich sauberer geworden.

Dranbleiben: Nach mehreren Gesprächen hat Burger King reagiert.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Zweimal schon berichtete der RGA in diesem Jahr über die Müll-Problematik rund um das Burger-King-Restaurant an der Neuenkamper Straße. Inzwischen hat sich die Situation deutlich verbessert. „Da kann man wirklich zufrieden sein“, berichtet ein RGA-Leser, der in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Schnellrestaurant wohnt. „Im Moment gibt es keinen Anlass, sich zu beschweren.“

Im Januar hatte sich die Familie zum ersten Mal in der RGA-Redaktion gemeldet. Regelmäßig lande der Müll mit dem Burger-King-Logo auf dem Grundstück des Mehrfamilienhauses, das sie bewohnt: „Und das Problem hat sich zuletzt sogar verstärkt, weil man ja nicht mehr in dem Burger King essen darf und deswegen alle ihr Essen mitnehmen.“ Zudem seien die Grünstreifen rund um das Restaurant regelmäßig vermüllt.

Verpackungsmüll wird nach mehreren Gespräch zwischen Restaurantbetreiber und Nachbarn weggeräumt

Die Burger-Kette verwies damals auf den Franchise-Partner, der die Filiale vor Ort als eigenständiger Unternehmer betreibt. Dreimal kontaktierte man die Firma, dreimal blieb, trotz konstruktiver Gespräche, eine Wirkung aus. So dass der RGA das Thema im März noch einmal aufgriff. Nach einer erneuten Anfrage bei der Pressestelle schaltete sich diesmal auch die Burger King Deutschland GmbH ein und vermittelte zwischen Restaurantbetreiber und Nachbarn.

Der Filialleiter habe ihn angerufen und um einen Termin mit dem zuständigen Regionalleiter gebeten, sagt der RGA-Leser. Bei einem Termin vor Ort ließ sich der Regionalleiter die Situation schildern, versprach Abhilfe – und hinterließ seine Kontaktdaten, falls es doch noch einmal einen Grund zur Beschwerde gibt. Doch seither sei es viel besser geworden, sagt der Nachbar: „Natürlich lassen die Leute ihre Verpackungen immer noch einfach fallen, aber am nächsten, spätestens am übernächsten Tag ist das weggeräumt.“

Genau das hatte Burger King im März zugesagt: „Alle Mitarbeiter in den Burger King Restaurants sind dazu angehalten, je nach Bedarf Verpackungsabfälle innerhalb eines bestimmten Umkreises einzusammeln und zu entsorgen“, teilte das Unternehmen auch RGA-Anfrage mit. Im Fall des Remscheider Restaurants habe man zudem mit dem Betreiber vereinbart, diese Außenrunden zu erweitern und zu dokumentieren. Mit Erfolg, wie sich nun schon seit einigen Wochen zeigt. Und worüber sich nicht zuletzt die Nachbarn freuen: „Das hat sich wirklich gelohnt.“

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