Kita Oststraße

Den Übergang zur Schule fest im Blick

Natalie Küpper wird die Kita Oststraße leiten. Foto: Michael Schütz
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Natalie Küpper wird die Kita Oststraße leiten.

Pädagogisches Konzept der neuen Kita

Von Alexandra Dulinski

Remscheid. Der Bau der neuen Kita Oststraße ist fast abgeschlossen. Nur wenige Arbeiten fehlen noch, unter anderem müssen noch die Feuerleitern angebracht werden, berichtet die zukünftige Kita-Leiterin Natalie Küpper. Voraussichtlich zum 1. September, mit ein wenig Glück auch schon im August, kann die Kita mit 80 Kindern starten.

Der Fokus der Erzieherinnen und Erzieher liegt dabei auf drei Schwerpunkten: Psychomotorik, Heilpädagogik und der Übergang von Kita zur Schule. Letzter biete sich an, da viele Kinder nach der Kita-Zeit vermutlich auf die angrenzende Grundschule Dörpfeld wechseln werden, berichtet Küpper.

„Wir wollen die OGS ganz klar im Blick haben, gemeinsame Kennenlerntage und Projekte durchführen“, sagt sie. Küpper: „Ich bin hundertprozentig sicher, dass die Kinder einen solchen Rückenwind bekommen, dass sie mit einem ganz anderen Bauchgefühl in die neue Schule gehen“.

Gewaltprävention wird in den Kita-Alltag integriert

Auch dabei helfe Psychomotorik: „Kinder drücken alles über Bewegung aus“, erklärt Natalie Küpper. Sie springen, sie hüpfen, ballen die Hände zu Fäusten – und drücken so ihre innere Bewegtheit aus. Zusammenhänge, wie etwa die Raum-Lage-Orientierung beim Einschätzen der Höhe einer Treppe, müssen für Kinder erst begreifbar gemacht werden. Mit Sportmatten rutschen sie beispielsweise dann über die Treppenstufen und bekommen ein ganz anderes Gefühl für die Höhe. „Kinder erkennen dann selbst, wo sie aufpassen müssen und was sie sich zutrauen“, erklärt die Leiterin.

Haben Kinder Schwierigkeiten beim Schleifebinden, können sie barfuß über ein in die Form einer Acht gelegtes Seil gehen. „Das hat ganz viel mit Bewegung und Wahrnehmung zu tun.“

Ebenfalls im Vordergrund steht Sprachförderung im Zusammenhang mit der Psychomotorik: So lassen sich Begriffe wie rau, weich oder kratzig mit den Händen erfahren.

Außengelände wird schrittweise fertiggestellt

Das Thema Gewaltprävention soll zudem in den Kita-Alltag integriert werden. „Damit die Kinder nicht zu Opfern, aber auch nicht zu den Tätern werden“, sagt Küpper. Rangeln sei aber völlig normal. Die Kinder lernen dabei, ihre Kraft einzuschätzen, Bei allem dürfe man nicht vergessen: Es sind immer noch Kinder.

Auch auf dem Außengelände der Kita, das sukzessive fertiggestellt wird, soll es mit Wippen, Schaukeln und Bobbycars viel um das Thema Bewegung gehen.

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