Die Stelen stehen schon

Das Pilgerdenkmal in Lennep wird Ende Juli eingeweiht

Hier, auf dem ehemaligen Brunnenplatz unterhalb der Sparkasse Lennep, wird die Pilgerstatue errichtet. Die Stelen stehen schon. Foto: Roland Keusch
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Hier, auf dem ehemaligen Brunnenplatz unterhalb der Sparkasse Lennep, wird die Pilgerstatue errichtet. Die Stelen stehen schon.

Der Brunnenplatz soll fortan den Namen „Jakobusplatz“ tragen.

Von Peter Klohs

Remscheid. Der Plan der Lenneper Pilgerfreunde, eine Statue zu Ehren des heiligen Jakobus zu errichten, nimmt Formen an: Am 25. Juli, dem Geburtstag des heiligen Jakobus, soll das Pilgerdenkmal am ehemaligen Brunnenplatz in unmittelbarer Nähe zur Lenneper Sparkassen-Filiale aufgestellt werden. Das teilt Willi Oberlis, Vorsitzender der Lenneper Pilgerfreunde, mit. Geplant ist ein lebensgroßes Denkmal mit Pilgerstab und Kutte. Gestaltet wird es von Holger Thieme.

Die Idee wurde im August 2020 geboren. Von Anfang an war es der Wunsch des Vereins, die Statue am Geburtstag des heiligen Jakobus, dem 25. Juli, einzuweihen. Da dieser Tag im Jahr 2021 auf einen Sonntag fällt, sprechen die Pilger von einem heiligen Jahr. „Es freut uns besonders, dass wir alles wie geplant umsetzen können. Der Platz, auf dem das Denkmal errichtet wird, wird sogar einen eigenen Namen erhalten“, sagt Oberlis. Der ehemalige Brunnenplatz werde ab dem 25. Juli fortan „Jakobusplatz“ heißen.

Die Bauarbeiten auf dem zukünftigen Jakobusplatz gestalteten sich nicht einfach. „Es gab Probleme mit alten Grundmauern, die man so nicht voraussehen konnte.“ Aber inzwischen seien die Probleme gelöst. Die Arbeiten gehen zügig voran: Die Stelen stehen, das Fundament für die Figur ist fertig, Steinplatten sind bereits verlegt. Zudem ist genügend Platz für einen noch zu pflanzenden Baum eingeplant.

Die Pilgerfigur selbst wird 1,80 Meter groß sein und in der Breite 90 Zentimeter erreichen. Der Stahl ist 14 Millimeter dick und warm behandelt. Dadurch glänzt die Statue matt und reflektiert einfallendes Sonnenlicht nicht. Für die Herstellung des Denkmals war die Remscheider Schlosserei Völker verantwortlich. Ein Dutzend Stelen umrahmt die Pilgerfigur. Für diese wurde das erfahrene Wermelskirchener Unternehmen Lacura hinzugezogen.

Den Einweihungstermin hat sich nicht nur Oberlis rot im Kalender eingetragen. „In welchem Ausmaß wir feiern können, ist im Moment noch nicht abzusehen. Feiern werden wir auf jeden Fall, wenn es auch nur in einem kleineren Rahmen möglich sein sollte.“ Auch der OB habe sich angekündigt, zudem TBR-Betriebsleiter Michael Zirngiebl, ohne den vieles nicht möglich gewesen wäre, betont Willi Oberlis.

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