Nach Fest im September

Darum will der Kinderschutzbund weiter im Park feiern

Kinderfest im Park: Tanzen mit Tiger und Schlumpfine.
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Kinderfest im Park: Tanzen mit Tiger und Schlumpfine.
  • Andreas Weber
    VonAndreas Weber
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Der Remscheider Ortsverband möchte den Weltkindertag künftig nicht mehr auf dem Rathausplatz begehen. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Remscheid. Es war Karl-Richard Ponsar ein Bedürfnis: Der Vorsitzende des Kinderschutzbundes Remscheid dankte der Stadtverwaltung im Jugendhilfeausschuss (JHA) für den krönenden Höhepunkt zum Jubiläum des hiesigen Kinderschutzbundes. Am 4. September hatte der Schutzbund mit der Kinder- und Jugendförderung der Stadt ein Kinderfest gefeiert, das Rekorde brach.

Zwischen 4000 und 5000 Besucher waren in den Stadtpark gepilgert, um bei herrlichem Wetter einen Sonntag der Superlative zu erleben. „Es war eine bewusste Entscheidung, dorthin zu gehen“, erklärte Ponsar. In den vergangenen Jahren hatte sich der Kinderschutzbund am Weltkindertag Mitte September vor dem Rathaus beteiligt. Im Jahr des 50. Bestehens drehten die Helfer mit der Kinder- und Jugendförderung ein großes Rad. Michael Ketterer vom Jugendamt hatte die Idee dazu. Der Stadtpark entpuppte sich als Volltreffer. „Ab mittags um 12 Uhr hörte der Besucherstrom nicht auf, der Schützenplatz und umliegende Straßen waren zugeparkt, die Kennzeichen deuteten daraufhin, dass viele auch aus umliegenden Städten gekommen waren“, freute sich Ponsar.

Der Vorsitzende hörte von vielen Eltern: „Wir wollten nur gucken kommen, sind aber mehrere Stunden geblieben.“ Das zum Jubiläum erweiterte Angebot offerierte einen riesigen Sandhaufen mit Bagger, die Möglichkeit zum Schmieden, das Sägen von Baumstämmen, drei Hüpfburgen waren aufgebaut, ebenso ein Fahrrad-Parcours, einen musikalischen Walking Act, auch ein Bühnenprogramm wartete auf die Gäste. Die über 40 Akteure, die sich beteiligten, ließen nach dem strahlenden Sonntag keinen Zweifel: „Wir wollen nicht mehr auf den Theodor-Heuss-Platz zurück.“ Die Hitze und das Steinpflaster hatten in den Vorjahren so zugesetzt, dass der Stadtpark als die Lösung der Zukunft gefeiert wurde. Grün statt Asphalt.

„Dort gab es neben der Sonne viel Schatten und einen kühlenden Wind“, pflichtete Ponsar bei. Die Stadt hat angedeutet, dass der Stadtpark 2023 zum Weltkindertag wieder erste Wahl sein könnte. Eine Hausaufgabe gab Ponsar der Stadt auf den Weg: die Verbesserung der Stromversorgung. Stolze 4000 Euro kostete sie die Initiatoren dieses Jahr. „Wichtig wäre, dass dort fest installierte Stromkästen hinkommen“, bat Ponsar.

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