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Hobby Cosplay: Werkstatt gewährt Einblicke

Cosplay-Kostümnähen in der Akademie Küppelstein: Emily hat schon den Kopfteil des Fantasy-Kostüms fertig. Foto: Roland Keusch
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Cosplay-Kostümnähen in der Akademie Küppelstein: Emily hat schon den Kopfteil des Fantasy-Kostüms fertig.

Sieben Teilnehmer beim Workshop Textilwerkstatt in der Akademie Küppelstein.

Von Stephanie Licciardi

Remscheid. Cosplay ist für Mario Bosbach mehr als nur Verkleiden. Er haucht Figuren aus dem Star-Wars-Universum oder den Batman-Spielfilmen Leben ein. „Die Bösewichte faszinieren mich am meisten“, lacht Mario Bosbach. Cosplay, so meint er, sei ein umfangreiches Hobby. „Das Kostüm, das Make-up bis zu den Accessoires, das gehört alles dazu.“

Im Rahmen des zweitägigen Workshops Textilwerkstatt in der Akademie Küppelstein zum Kostümnähen gab Gastdozentin und Cosplayerin Luisa Schmitz den sieben Teilnehmenden erste Einblicke in die Welt des Cosplays.

„Für mich ist Cosplay ein großer Freizeitausgleich und ein kreatives Hobby und das möchte ich im Workshop zeigen.“ Das Spiel mit Identitäten, das Schlüpfen in eine bestimmte Rolle oder Figur aus japanischen Animes und Mangas sowie dem Science-Fiction-Bereich spricht nicht nur Kinder und Jugendliche an, sondern auch Erwachsene. Von der ersten Idee bis zum Erstellen und Zuschneiden des Schnittmusters und Nähen des Kostüms schaut Luisa Schmitz den Teilnehmenden über die Schulter.

„Mach es selbst“ lautet das Motto

Nella Chrom ist aus Dresden nach Reinshagen gereist und seit über 25 Jahren in der Gothik-Szene unterwegs. „Steampunk und das Mittelalter interessieren mich ebenso“, erzählt Nella Chrom. Ihr Credo beim Kostümnähen lautet „Aus neu mach alt“. „Im Workshop bearbeite ich eine Tasche, die alt und gebraucht aussehen soll.“

Dozentin Schmitz spart nicht mit guten Tipps und zeigt der Dresdenerin, welche Farben und Stoffe sie verwenden muss, damit es „alt“ aussieht. Im Fachjargon heiße das Weathering, erklärt Schmitz. Überhaupt fertigen Cosplayer ihre Kostüme sowie die Ausstattung selbst an, um Kosten zu sparen. „Mach es selbst“ lautet das Motto. „Viele der Teilnehmenden haben kaum Grunderfahrungen im Nähen. Vom ersten Umgang mit einer Nähmaschine bis zur Verwendung eines Schnittmusters zeige ich, wo es hierbei drauf ankommt.“

Dolores Smith, Programmleiterin der Akademie Regio, ist vom Workshop begeistert. „Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmenden Spaß und Freude haben sowie die Gelegenheit zum kreativen Austausch erhalten.“

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