Verkehr

Busbahnhof: Elberfelder Straße wird für den Umbau aufgegraben

Ende Oktober wird das Betriebsgebäude der Stadtwerke abgerissen, damit beginnt dann der Umbau des Busbahnhofes. Foto: Roland Keusch
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Ende Oktober wird das Betriebsgebäude der Stadtwerke abgerissen, damit beginnt dann der Umbau des Busbahnhofes.

Details zur Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Der Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes erweist sich als „komplexes Projekt“. Das berichtete der zuständige städtische Sachbearbeiter Tobias Mader, der im Bauausschuss zudem weitere Details der Planung vorstellte. So habe sich inzwischen zum Beispiel gezeigt, dass im Zuge der Arbeiten die Elberfelder Straße aufgegraben werden muss.

Grund dafür sei der Fußgängertunnel, der derzeit vom Busbahnhof zum Ämterhaus führt und durch Ampeln ersetzt werden soll, erklärte Mader. Ursprünglich sei geplant gewesen, den Tunnel schlicht zu verfüllen. Weil aber an der Straße über der Unterführung über die Jahre „strukturellen Schäden“ entstanden seien, habe man sich nun entschieden, ihn ganz zurückzubauen. „Allerdings laufen in dem Bereich wichtige Versorgungsleitungen“, deswegen sei hier mit äußerster Vorsicht zu arbeiten.

Vor allem die Lichtwellenleitertrasse, die sich quasi unter der Grenze zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Elberfelder Straße befindet, sei äußerst empfindlich, außerdem gebe es für sie keine Ausweichmöglichkeit. Nicht die einzige Schwierigkeit bei den Umbaumaßnahmen, wie Mader berichtete: „Ein großes Hindernis ist natürlich der Busverkehr, der nahezu uneingeschränkt weiterlaufen muss.“

Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes: Elberfelder Straße bekommt mehr Licht

Abweichend von der ersten Planung sollen nun auf beiden Seiten der Elberfelder Straße Laternen aufgestellt werden. Statt wie ursprünglich geplant zwölf Meter hohe Masten nur auf der nördlichen Straßenseite gibt es nun acht Meter hohe auf beiden. „Das verbessert die Ausleuchtung nachweislich“, betonte Mader. Zudem füge sich das besser ins Gesamtbild.

Auch die Entwässerung des großen Dachs sei noch einmal angepasst worden, so Mader weiter. Zudem seien zwei geplante Warte-Inseln durch eine größere ersetzt worden, um die Einfahrt zum Busbahnhof zu verbessern.

Die Mitglieder des Bauausschusses bekamen auch einen ersten Eindruck von der Möblierung des Platzes, so sollen die Sitzgelegenheiten mit Holzsitzflächen ausgestattet werden, angelehnt an das Bank-Modell Baden-Baden, das auf der Alleestraße verwendet wird. Die Wartehäuschen, die unter dem großen Dach vor allem als Windschutz dienen sollen, seien eigens für den Remscheider Busbahnhof entworfen worden, berichtet Tobias Mader. Ohne Schnickschnack und im Unterhalt sehr kostengünstig.

Am Zeitplan für den Umbau, der Anfang August vorgestellt wurde, hält die Verwaltung weiterhin fest: Die Vergabe der Aufgaben soll bis Ende nächsten Jahres erfolgen. Eine Fertigstellung des Friedrich-Ebert-Platzes nach dem Umbau ist dann für 2025 geplant.

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