Kontrollen

Blitzer bleibt vor allem an der Freiheitstraße im Einsatz

War zuletzt auch mal wieder an der Kölner Straße aktiv: der mobile Blitzer „Michael“. Foto: Roland Keusch
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War zuletzt auch mal wieder an der Kölner Straße aktiv: der mobile Blitzer „Michael“.
  • Frank Michalczak
    VonFrank Michalczak
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Seit einem Jahr spürt das Gerät Tempoverstöße auf

Remscheid. Michael haben ihn die Rathausmitarbeiter getauft – jenen unscheinbaren grauen Kasten, der in Remscheid Raser registriert. Es handelt sich um ein Gerät, das sich am Straßenrand von A nach B versetzen lässt. Dadurch wird ein Gewöhnungseffekt für die Autofahrer verhindert, die anders als bei stationären Blitzgeräten nicht wissen können, wo sich Michael gerade befindet. Sein hauptsächlicher Wirkungskreis bleibe dabei die Freiheitstraße, erklärt Heiko Sucic, stellvertretender Fachdienstleiter der Stadtverwaltung. Hier sollen die Anwohner durch Tempo 30 vor nächtlichem Lärm geschützt werden. Und nicht nur das: „Michael bringt etwas für die Verkehrssicherheit“, zieht Heiko Sucic ein positives Fazit nach gut einem Jahr.

Der Kasten stand auch schon in Remscheid-Lennep

Allein 8000 Aufnahmen schoss das Gerät in den ersten acht Monate nach seiner Remscheid-Premiere. Dabei waren nach Angaben von Ordnungsamtschef Jürgen Beckmann bis Ende Januar Buß- und Verwarngelder in Höhe von rund 220 000 Euro zusammengekommen, wobei es sich aber um einen Bruttowert handelt. Denn auch Einsatzfahrten der Feuerwehr, von Krankenwagen und der Polizei sind darin inbegriffen. Neben der Bundesstraße 229 platzierte ihn die Remscheider Ordnungsbehörde 2020 unter anderem an der Hardt-, Mühlen- und Kölner Straße in Lennep und auch im Bereich der Hofschaft Karlsruhe in Bergisch Born. „Grundsätzlich kann er überall dort zum Einsatz kommen, wo auch unser Laserwagen stehen würde“, erklärt Heiko Sucic. Dafür kämen vor allem „schutzbedürftige Bereiche“ infrage – etwa an Schulen, Kindergärten oder Senioreneinrichtungen.

Der Kauf des Blitzers dürfte sich schon ausgezahlt haben: 230 000 Euro hatte Michael gekostet. Seinen Namen erhielt er übrigens, weil sowohl der zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung als auch dessen Ansprechpartner beim Hersteller Michael hieß.

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