Großreinemachen

Mit Besen und Zangen den Unrat auf der Werkzeugtrasse entfernt

Gabriele Leitzbach (von links, Ralf Gassen, Hans Lauer, Arndt Köhler, Volker Leitzbach und Marita Lauer vom IK Kremenholl rückten dem Müll an und auf der Werkzeugtrasse zu Leibe. Foto: Doro Siewert
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Gabriele Leitzbach (von links, Ralf Gassen, Hans Lauer, Arndt Köhler, Volker Leitzbach und Marita Lauer vom IK Kremenholl rückten dem Müll an und auf der Werkzeugtrasse zu Leibe.

IK Kremenholl hatte zum Großreinemachen zur Werkzeugtrasse eingeladen.

Von Stephanie Licciardi

Remscheid. Normalerweise greifen Gabriele Leitzbach und das Team des Initiativkreises Kremenholl zweimal im Jahr zu Müllsäcken, Arbeitshandschuhen, Besen und Müllzangen. „Als Trassenpaten kümmern wir uns seit über 15 Jahren um unser Teilstück“, erzählt die Vorsitzende.

Das große Reinemachen ist nicht nur dem IK Kremenholl ein Anliegen, auch für die Kremenholler ist es eine Selbstverständlichkeit, „ihren“ Abschnitt sauberzuhalten. „Was sich hier alles ansammelt und weggeworfen wird, ist unfassbar“, sagte Gabriele Leitzbach. Sie und ihre fünf Mitstreiter beobachten seit einiger Zeit, dass vor allem Verpackungsmüll weggeworfen werden.

Müll-Hotspots, darunter Frostschutzkanister, ein ausrangiertes Sofa oder Glasflaschen, sind unter der Brücke am Übergang Kremenholler Straße und unweit des Aldi-Marktes. „An der Abzweigung zum Aldi hat sich ein Schleichweg eingebürgert, dort sammelt sich häufig Unrat an“, weiß Leitzbach.

Unter dem Laub lauert so manches wie Schnapsflaschen, Hundekot und leere Verpackungen. „In die Hänge klettern normalerweise unsere jungen Leute“, lacht Leitzbach. „Dieses Jahr übernehmen wir ¸Alten‘ das.“

Haushaltsmüll einfach auf dem Spielplatz entsorgt

Verständnis für die wilde Entsorgung hat die Vorsitzende dafür nicht. „Dass hier alles Mögliche einfach gedankenlos weggeworfen wird, und was die Menschen dazu verleitet, etwa auf dem Spielplatz Südstraße ihren Haushaltsmüll zu entsorgen, ist nicht nachvollziehbar.“

Damit der 625 Meter lange Abschnitt weiterhin sauber und für Spaziergänger attraktiv bleibt, rücken der IK Kremenholl zweimal im Jahr dem Müll auf den Pelz.

Die Idee zur Patenschaft, die vor 15 Jahren im Rahmen des Piccobellotages entstand und mit der TBR in die Wege geleitet wurde, nimmt der IK Kremenholl ernst.

Dass die herbstliche Trassenreinigung in diesem Jahr ausgerechnet in die Coronapandemie fällt, tut der Begeisterung der insgesamt sechs „Müllmänner und -frauen“ keinen Abbruch. „Der harte Kern des Vorstandes“, so Vorsitzende Leitzbach, startete am IK-Schaukasten am Übergang Kremenholler Straße/Südstraße.

Werkzeugtrasse erhält Beleuchtung: Außerdem werden drei neue Hinweistafeln aufgestellt. Das soll den Anfang für die Erneuerung der Trasse setzen.

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