„Ach Wolferl“

Bergische Symphoniker: 300 Schüler summen bei Mozart-Werken mit

Jugendgerecht bereiteten Darsteller und Musiker das Leben des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart auf. Foto: Roland Keusch
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Jugendgerecht bereiteten Darsteller und Musiker das Leben des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart auf.

Unter den rund 300 Schülern herrscht geschäftiges Treiben und gespannte Vorfreude. Während das Ensemble ihre Instrumente stimmen, neugierig von dem ein oder anderen Zuschauer beobachtet, steigt merklich die Spannung.

Von Stephanie Arens-Licciardi

Zum Schulkonzert für die Klassen 5 luden die Bergischen Symphoniker zum Stück „Ach Wolferl“ über das Leben des Wunderkindes Wolfgang Amadeus Mozart ins Teo Otto Theater ein.

Mit der Konzertreihe möchte das Ensemble unter Leitung von Symphoniker-Stipendiatin Ina Stoertzenbach vor allem junge Menschen ansprechen sowie für klassische Musik und Theaterkultur begeistern. Das Stück „Ach Wolferl“, unterteilt in musikalische und szenische Parts, beleuchtet in rund dreißig Minuten jugendgerecht das außergewöhnliche Leben von Wolfgang Amadeus Mozart.

Das Konzert bot neben Anekdoten und Geschichten aus Mozarts Leben einen ersten Einblick in die Arbeit und das Schaffen eines Orchesters. So erlebten die Schüler nicht nur hautnah den musikalischen Einsatz mit, sondern bekamen auch einen Eindruck, welche Instrumente zum Einsatz kommen und wie überhaupt die Darsteller auf der Bühne mit den Musikern im Musikgraben agieren.

Angebot soll einen Zugang zur klassischen Musik bieten

Elena Wolf und Michael Müller, Lehrkräfte an der Hauptschule Hackenberg, sind dem musikalischen Angebot der Symphoniker mit ihrer fünften Klasse gefolgt. „Wir möchten das Angebot als Einführung in die Theaterpädagogik nutzen“, sagt Michael Müller. „Mozart kurz und knackig, das hat auf jeden Fall einen fächerübergreifenden Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler.“ Auch seine Kollegin Elena Wolf ist von dem Stück begeistert. „Einen Zugang zur klassischen Musik zu bieten, ist eine gute Sache. Es ist schön, dass das Stück eine Mischung aus Hören und Sehen bietet.“

Und nicht nur das: Das junge Publikum musste auch mitmachen. So durften die Schüler an ausgewählten Stellen in der Musik summend miteinstimmen und wurden von beiden Darstellern Katherina Knees und Michael Forster miteinbezogen. „Am Ende hätte mir ja als kleines Highlight noch der Auftritt Mozarts gefehlt“, meint Müller und lacht. Doch auch so fand „Ach Wolferl“ am Ende viel Applaus.

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