Kiosk bleibt

Baustart am Kreishaus in Lennep

Ein Baum wurde im Vorfeld der Maßnahme gefällt.Foto: Roland Keusch
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Ein Baum wurde im Vorfeld der Maßnahme gefällt.
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Passanten können ab diesem Freitag an der Kölner Straße beobachten, wie sich der Dreh- und Angelpunkt für den Busverkehr am Kreishaus verändert.

Er wird in den kommenden drei Monaten modernisiert. In diesem Zuge werden Ersatz-Haltepunkte eingerichtet. Zudem ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Ende Juli sollen die Arbeiten beendet sein. - zak -

Artikel vom 3.2.2021

Baum am Kreishaus wird gefällt

Die Bushaltestelle in Lennep soll in der ersten Jahreshälfte für 114.000 Euro neu gestaltet werden.

Eine von sieben Platanen an der Bushaltestelle soll im Februar gefällt werden.

Remscheid. Für den Umbau der Bushaltestelle Lennep-Kreishaus muss ein Baum weichen. Wie die Stadt mitteilt, wird der Baum am Montag, 15. Februar, gefällt. Gleichzeitig wird bei den übrigen sechs Bäumen das Totholz aus den Kronen geschnitten. Während der eintägigen Arbeiten wird die komplette Haltestelle vor die Häuser Kölner Straße 92 und 91-93 verlegt. -ma-

Artikel vom 8.1.2021

Baum muss weichen: Stadt schafft Platz am Kreishaus

Die Bushaltestelle in Lennep soll in der ersten Jahreshälfte für 114.000 Euro neu gestaltet werden.

Von Axel Richter

Remscheid. Ende Februar rücken die Männer mit der Säge an. Eine der sieben Platanen, die am Kreishaus in Lennep stehen, soll fallen. Anschließend rücken die Bauarbeiter an. Bis zum Frühsommer soll der Platz mit Haltestelle und Kiosk als Dreh- und Angelpunkt für Busfahrgäste neu gestaltet werden.

„Der Platz wird deutlich aufgewertet. Das wird eine schöne Maßnahme“, sagt Burkhard Fey, Abteilungsleiter Verkehrsplanung bei der Stadtverwaltung Remscheid. Er hat die Entwürfe erstellt, die die Bezirksvertretung Lennep im Februar 2020 abgesegnet hat und die im ersten Halbjahr des neuen Jahres unter der Regie der Technischen Betriebe umgesetzt werden sollen. 114 000 Euro stehen dafür zur Verfügung. Das Geld stammt aus unterschiedlichen Töpfen und soll für die Gesamtmaßnahme ausreichen. „Wir werden keine finanziellen Nöte haben“, sagt Fey.

Er will den Platz vor allem aufräumen. Für die Fahrgäste werde es danach deutlich mehr Platz als heute zum Ein- und Aussteigen in die Busse geben, verspricht Burkhard Fey. Ein neues Pflaster mit Verlegung des „Kasseler Sonderbords“ für barrierefreie Haltestellen werde Gehbehinderten aber auch Eltern mit Kinderwagen das Ein- und Aussteigen in die Busse deutlich erleichtern.

Dazu sollen Litfaßsäulen verschwinden und Schaltkästen für die Stromversorgung an den Rand rücken. Fußgänger stehen danach vor weniger Hindernissen und sollen es in Zukunft zudem leichter haben, die Haltestelle gefahrlos zu verlassen.

Remscheid: Der Kiosk bleibt und wird neu gestrichen

„Die alte Fußgängerampel an der Kölner Straße hat bestimmt schon Jahrzehnte auf dem Buckel“, sagt Fey. Eine moderne Ampelanlage soll sie ersetzen. Die angrenzende Ringelstraße wird zudem einen Zebrastreifen erhalten. Er soll den Fußgängern dienen, die das Kreishaus in Richtung Altstadt verlassen.

Der Kiosk, heute oft von Schmierfinken verziert, soll unterdessen einen neuen Anstrich erhalten. Wie lange er von neuen Schmierereien unversehrt bleibt, ist freilich abzuwarten. Wichtig war den Politikern, dass er erhalten und Eigentum der Stadt Remscheid bleibt.

Eine der sieben Platanen muss indes weichen. Auch dabei geht es um mehr Platz. „Die übrigen sechs Bäume werden sich danach umso besser entwickeln“, sagt Fey. Dazu erhalten sie nach einem Pflegeschnitt größere Baumscheiben: „Es ist ein Wunder, dass die Bäume unter den gegenwärtigen Bedingungen die Jahrzehnte überstanden haben.“

In Kürze sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden, sagt Gunter Breidbach. Nach der Fertigstellung der Kreuzung Ringstraße / Rader Straße ist der Platz am Kreishaus für den Mann von den Technischen Betrieben die nächste große Baustelle. In Kürze will er die Bauarbeiten ausschreiben. Danach könne am Kreishaus alles ganz schnell gehen.

Die geplante Komplettsanierung der Kölner Straße lässt unterdessen auf sich warten. Wie berichtet, hat der Stadtrat zunächst 50.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Dafür soll eine neue Planung erstellt werden. Die Ideen für einen „Boulevard“, wie er vor Jahren diskutiert wurde, gelten als überholt.

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