Verkehrsführung

Einbahnstraßen an Bahnübergängen: Noch ist nichts entschieden

Die Verkehrsplaner Nikita Brilovics und Burkhard Fey im Gespräch mit Anwohnerin Ursel Bickenbach-Schmidt (v. l.)
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Die Verkehrsplaner Nikita Brilovics und Burkhard Fey im Gespräch mit Anwohnerin Ursel Bickenbach-Schmidt (v. l.)

Sanierung der Bahnübergänge Blumenstraße und Papenberger Straße.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Der bevorstehende Umbau von zwei Bahnübergängen in Alt-Remscheid sorgt weiter für Irritationen bei den Anwohnern. Insbesondere, dass im Rahmen der ab 2027 geplanten Arbeiten Veränderungen bei der Verkehrsführung rund um die Übergänge vorgesehen sind, stößt einigen Bürgern auf, hier sollen zum Teil Einbahnstraßenregelungen eingeführt werden. Das zeigte unlängst auch ein Vor-Ort-Termin mit Bezirksbürgermeister Otto Mähler, Vertretern der Stadtverwaltung und Anwohnerin Ursel Bickenbach-Schmidt.

Dass die Alexanderstraße zur Einbahnstraße in Richtung Bahnübergang werden soll, finde sie gut, erklärte Ursel Bickenbach-Schmidt. Wenn allerdings, wie geplant, auch auf dem Stück der Stachelhauser Straße vom Übergang bis zur Treppenstraße eine Einbahnstraßenregelung eingeführt werde, sei das für die Anwohner wie auch für die Firmen in der Region voraussichtlich nachteilig.

Darum sollen die beiden Straßen zu Einbahnstraßen werden

Wie berichtete soll an den Bahnübergängen Blumenstraße und Papenberger Straße die über 40 Jahre alte Technik erneuert werden. Dabei muss auch der sogenannte Räumbereich berücksichtigt werden: 27 Meter ab den Schrankenanlagen müssen in alle Fahrtrichtungen freibleiben, hier dürfen sich keine Rückstaus bilden. Eine gesetzliche Vorschrift, der man durch die Einrichtung der Einbahnstraßen nachkomme, wie die Verkehrsplaner Burkhard Fey und Nikita Brilovics erklärten.

Die beiden machten aber auch deutlich, dass dieser Vorschlag durchaus noch überarbeitet werden kann: „Wir haben noch fünf Jahre Zeit“, sagte Burkhard Fey. In dieser Zeit gebe es sicherlich noch einige Gespräche mit der Bahn als Eigentümerin der Übergänge, aber auch mit Anwohnern und Firmen: „Die melden sich auch von sich aus bei uns.“

Ziel sei es, eine Lösung zu finden, die den gesetzlichen Vorschriften entspricht und mit der alle Betroffenen leben können. Ursel Bickenbach-Schmidts Sorge, dass nur die Bahn ihre Interessen dabei durchsetzen werde, teile er nicht, betonte Fey: „Die Bahn braucht uns doch auch dafür.“

Das zeige auch der andere Bahnübergang: Die für den an der Papenberger Straße von der Politik beschlossene Lösung passe der Bahn nicht, berichtete Fey: „Da sind wir in Gesprächen.“

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