Ausschreibung für oberen Platz in Reinshagen läuft

Stadion erhält im Sommer bundesligataugliches Hockeyfeld

Der Kunstrasen neben dem Stadionrasen in Reinshagen wird in den kommenden Monaten ausgetauscht. Foto: Michael Schütz
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Der Kunstrasen neben dem Stadionrasen in Reinshagen wird in den kommenden Monaten ausgetauscht.

Vereine benötigen Ersatz während der Bauphase.

Von Andreas Weber

Remscheid. Für gut bewertet wurde der Kunstrasen beim MSV Duisburg bei einer Besichtigung, beim Einkauf fündig wurde die Stadt Remscheid in Belgien. Das Stadion Reinshagen erhält im Frühjahr oben neben dem Naturrasen ein bundesligataugliches Hockeyfeld der Firma Domo. „Die Ausschreibung läuft über die Technischen Betriebe Remscheid“, erklärt Sportamtsleiter Martin Sternkopf den Stand.

Vorausgesetzt, Schnee und Frost bleiben aus, könnte im April die Baumaßnahme beginnen, die Anlage im Sommer fertig sein, gibt Martin Sternkopf einen groben zeitlichen Rahmen. Die Hockeyabteilung des Reinshagener TB, die als einziger Verein in Remscheid mit 140 Mitgliedern diesen Mannschaftssport anbietet, fiebert der Einweihung entgegen.

Vorab muss die Frage beantwortet werden: Wie geht es weiter mit der Feldhockeysaison, die nach Ostern ihre Winterpause beendet? Die 1. Herren erwartet zum Auftakt am 24. April in der 2. Verbandsliga den HTC Kupferdreh. Wo gespielt wird, wenn die Heimstätte eine Baustelle ist, ist unklar. Die Verlegung der Hockeyspieler, aber auch der Fußballer von Marathon, Türkiyemspor und die Betriebssportler muss geklärt werden.

Oberer Nebenplatz kommt auch den Fußballern zugute

Auch die Rückkehr in die benachbarte Halle West im Winter 22/23 wird nach der langen Schließung im Zuge der Sanierung und der vorherigen Nutzung als Impfzentrum sehnlichst erwartet. Denn die Halle Hölterfeld als Ausweich ist nur eine Notlösung. Aufgrund des wenig griffigen Bodens ist ein vernünftiges Training nur bedingt erlaubt.

Nachdem der untere Aschenplatz in einen Kunstrasen umgewandelt und im August 2021 freigegeben worden war, steht nun Teil 2 der Stadion-Aufwertung an. Insgesamt 2,2 Millionen Euro gibt die Stadt für beide Plätze aus, die Halle West eingerechnet, sind es 6,5 Millionen Euro, die den Komplex in Reinshagen zum modernsten Sportareal der Stadt machen. Vor allem die Hockeyspieler profitieren. Sie erhalten auf 91,40 x 55 Meter einen Untergrund, der ihren Bedürfnissen voll gerecht wird, aber auch den Fußballern entgegenkommt. Dafür muss der jetzige, veraltete Kunstrasen um ein paar Meter in Richtung Platzwart-Haus verlängert werden.

31 Bäume am Feld mussten weichen und der Hang wurde abgetragen, so dass ein freier Blick auf die Halle unterhalb entsteht. Ein Durchgang von dem oberen Nebenplatz zur Halle soll eine Querverbindung schaffen, die es den Sportlern erlaubt, sich ohne Umweg in die Hallenkabinen zum Umziehen zu begeben. Insgesamt soll es mit weiteren Sitzgelegenheiten in Reinshagen mehr Aufenthaltsqualität geben.

Während in Hackenberg demnächst der obere und untere Kunstrasen in einem Rutsch für 1,8 Millionen Euro gemacht werden, wurden in Reinshagen zwei Bauabschnitte gewählt.

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