Alternativen wurden abgelehnt

Aus für ThyssenKrupp: Über 60 Jobs gefährdet

Marko Röhrig von der IG Metall. Archivfoto: Roland Keusch
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Marko Röhrig von der IG Metall.

ThyssenKrupp plant, sein Werk an der Lempstraße zu schließen – mehr als 60 Menschen würden dadurch ihre Arbeit verlieren.

Remscheid. Das teilt die Gewerkschaft IG Metall mit, die angesichts des Vorgehens des Unternehmens von einem „skandalösen Vorgang“ spricht. Die Schließung sei ohne eine Aufsichtsratssitzung als Umlaufbeschluss und gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter getroffen worden, berichtet Marko Röhrig, 1. Bevollmächtigter der IGM in Remscheid.

Alle vorgeschlagenen Alternativen seien abgelehnt worden. Damit stehe der Betriebsrat schon vor den Verhandlungen mit dem Rücken zur Wand, so Röhrig. Schließlich sei es kaum möglich, die Werksschließung rückgängig zu machen. „Für uns kann es jetzt nur noch darum gehen, dass so teuer wie möglich zu machen, wenn die Leute sowieso ihre Jobs verlieren.“ Die ThyssenKrupp Industrial Crankshafts GmbH ist aus der ThyssenKrupp Gerlach GmbH hervorgegangen, genau wie die Firmen Sona BWL und Leistritz Turbinen, bei den zuletzt auch Stellen abgebaut wurden. ThyssenKrupp war am Montag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. -wey-

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