Gerichtsverfahren nach Brand am Sana

Angeklagter werden acht Brandstiftungen zur Last gelegt

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Im Gerichtsverfahren gegen die mutmaßliche Brandstifterin wird das Urteil für den 14. Dezember erwartet.

Das Urteil wird für den 14. Dezember erwartet.

Von Sven Schlickowey

Remscheid. Im Gerichtsverfahren gegen die mutmaßliche Brandstifterin, die im Februar 2018 ein Feuer im Sana-Klinikum gelegt haben soll, wird das Urteil für den 14. Dezember erwartet. Die 3. Große Strafkammer am Landgericht Wuppertal unterbrach am Freitagnachmittag am vorletzten geplanten Verhandlungstag und vertagte sich.

Angeklagt ist die offenbar geistig verwirrte Frau wegen Brandstiftung in insgesamt acht Fällen, außerdem wegen Diebstahls in zwei Fällen. Neben dem Feuer im Remscheider Krankenhaus werden ihr weitere Brandstiftungen in einem Wuppertaler Wohnheim und auch in der Stiftung Tannenhof in Lüttringhausen zur Last gelegt.

Sollte sie das Gericht schuldig sprechen, kommt eine Verurteilung wegen schwerer Brandstiftung in Frage, weil Gebäude betroffen waren, die Menschen als Wohnung beziehungsweise zum Aufenthalt dienen. Dafür sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr vor.

In der Nacht auf Sonntag, 25. Februar 2018, hatte im Sana zunächst ein Papierkorb im Eingangsbereich gebrannt, vormittags gab es ein Feuer in einem Baustellenbereich, der an den großen Innenraum, das Forum Ovale, grenzt. Dort befand sich damals das neue Herzlabor des Krankenhauses im Rohbau. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot aus, verletzt wurde niemand. Allerdings wurden einige Räume stark verqualmt. Trotzdem konnte die Klinik noch am gleichen Tag ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Vor dem Landgericht Wuppertal der Prozess um einen Drogenhandel über den Kurznachrichtendienst „Telegram“ begonnen.

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