Abendessen mit dem Oberbürgermeister

RGA-Gäste diskutieren EMA, Teich und mehr

Auf einen ebenso kurzweiligen wie unterhaltsamen und kurzweiligen Abend: Katarina und Alexander Ohler trafen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und RGA-Lokalchef Axel Richter bei einem Überraschungsmenü im Restaurant der Grund. Foto: Doro Siewert
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Auf einen ebenso kurzweiligen wie unterhaltsamen und kurzweiligen Abend: Katarina und Alexander Ohler trafen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und RGA-Lokalchef Axel Richter bei einem Überraschungsmenü im Restaurant Der Grund.
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Katarina und Alexander Ohler hatten das exklusive Abendessen in Grund mit dem Oberbürgermeister gewonnen

Remscheid. Bodenständig, aufgeschlossen und an ihrer Heimatstadt Remscheid vielseitig interessiert: Das sind Katarina und Alexander Ohler. Umso mehr genossen die Sonderpädagogin und der Chef der Firma Stahlmann den Abend, den der Remscheider General-Anzeiger ihnen beschert hatte. Im Restaurant Der Grund servierte das Küchenteam den Gewinnern unserer Verlosungsaktion ein Überraschungsmenü, dazu gab es von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zu Rote-Beete-Carpaccio, Linguine und Filet-Variationen exklusive Einblicke ins Rathaus.

Da geht es nämlich zum Beispiel immer noch um die Zukunft des Teichs im Remscheider Stadtpark. Der präsentiert sich den Ohlers, die unweit davon wohnen, heute als ungepflegte Landschaft aus Gras und Gestrüpp. „Wir hätten gern, dass es dort wieder schön ist“, erklärte Katarina Ohler dem OB.

„Haben wir an den Schulen keine anderen Probleme?“

Alexander Ohler zum EMA-Streit

Der sprach Klartext: „Ich will auch, dass der Teich zurückkehrt.“ Ein Konzept dafür gibt es. Danach soll Wasser aus einer Zisterne den Teich ohne eigenen Zufluss speisen. Problem: Einschließlich der Entsorgung des Schlamms würde alles ein Million Euro kosten. „Der Kämmerer und ich stehen dahinter“, sagte Mast-Weisz. Dass sie für die Ausgabe eine Mehrheit im Rat bekommen, ist allerdings zweifelhaft.

Für ein anderes Projekt steht derweil eine Mehrheit: Im November dürften die Politiker für die Umbenennung des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums in Emma-Herwegh-Gymnasium stimmen. Aus dem EMA würde dann das EMMA. „Haben wir an den Schulen keine anderen Probleme?“, fragte Alexander Ohler. Auch der OB ist froh, wenn die Diskussion endet. „Für mich ist das Votum der Schulkonferenz maßgeblich“, hielt er fest: „Ich werde deshalb für den neuen Namen stimmen.“

Ein anderer Wiedergänger in der Kommunalpolitik ist die Ausweisung neue Gewerbeflächen. „So etwas wie Dönges darf uns nicht noch einmal passieren“, erklärte Mast-Weisz. Die Firma ist eine von vielen, die in die Nachbarstädte ausgewandert sind. Doch im Klimawandel wächst der Protest gegen die Versiegelung des Bodens. Umweltschützer weisen auf die Haselmaus, den Rotmilan und andere Arten hin. „Und wovon sollen die Menschen leben?“, lautet die Gegenfrage des Stadtoberhaupts. Deshalb bleibe er dabei: Das Gleisdreieck in Bergisch Born soll zum Gewerbegebiet werden: „Ich ziehe das durch.“ Am Ende landeten die speisenden Gäste des RGA bei den Verhandlungen um die Ampel-Koalition in Berlin. Auf deren Ergebnisse warten sowohl Burkhard Mast-Weisz als auch Alexander und Katarina Ohler gespannt. Der OB, weil er sich eine finanzielle Entlastung der Stadt verspricht. Die Ohlers, weil die Energiepreise einem Unternehmen wie der Firma Stahlmann schon jetzt zusetzen. Am Ende des Austauschs waren sich Bürger und Rathauschef einig: Es war ein ebenso unterhaltsamer wie informativer Abend mit anregenden Gesprächen in Grund.

Persönliches

Der RGA hatte ein exklusives Abendessen im Restaurant Der Grund verlost. Das Los von Katarina und Alexander Ohler gewann.

Die Ohlers sind Eltern minderjähriger Kinder. Sie ist Lehrerin an der Hilda-Heinemann-Schule, er ist Chef der Stahlmann GmbH in Reinshagen. Das Fünf-Mann-Unternehmen baut Härteofen für die Stahlindustrie.

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