Deutschlandticket

49-Euro-Ticket: Diese Fragen sind noch offen

Die Stadtwerke Remscheid bereiten sich auf das Neun-Euro-Monatsticket vor.
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Wenn das Deutschlandticket an den Start geht, können Nutzer ab dem kommenden Jahr zum Festpreis von 49 Euro im Monat im gesamten Bundesgebiet Bus und Bahn benutzen. Das Ticket gilt aber nur für den Nahverkehr.
  • Axel Richter
    VonAxel Richter
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Wer mag, kann sich schon heute beim VRR für das 49-Euro-Ticket registrieren lassen.

Remscheid. Wer mag, kann sich schon heute für das neue „Deutschlandticket“ registrieren lassen. Schließlich bereite man mit den Verkehrsunternehmen „die schnellstmögliche Umsetzung“ vor, heißt es beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr: „Der VRR wird dabei sicherstellen, dass alle Nahverkehrskunden vom Deutschlandticket profitieren.“

Bei den Remscheider Stadtwerken sind entgegen der Euphorie noch so einige Fragen offen. „Es fehlen ja noch die politischen Rahmenbedingungen“, sagt Unternehmenssprecher Klaus Zehrtner. „Vor allem ist da noch die Frage nach der Gegenfinanzierung.“

Wie wird das 49-Euro-Ticket finanziert?

Für einen Einführungspreis von 49 Euro soll das neue Ticket zu haben sein. Damit ist der Öffentliche Personennahverkehr freilich nicht auskömmlich finanziert. Deshalb müssen Bund und Länder zahlen. Die drei Milliarden, die das Deutschlandticket als Nachfolger des 9-Euro-Tickets nach bisherigen Berechnungen kostet, wollen sie sich teilen. Was aber, wenn das Geld nicht reicht? Auf die Frage gibt es bislang keine Antwort, weshalb die Verkehrsunternehmen auf Fragen mit Zurückhaltung reagieren.

Welche Form wird das Ticket haben?

Das gilt auch für das Datum der Einführung. Laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) soll das Ticket zum 1. Januar 2023 kommen. Neben der Finanzierung ist aber auch noch nicht über die Form entschieden. Zwar ist zurzeit ein rein digitales Ticket geplant, doch plädieren viele Unternehmen und Verbände auch für eine Variante in Chip- oder Papierform.

Was ist, wenn man schon einen Fahrschein hat?

Immerhin so viel ist klar: Fahrgäste, die bereits einen Fahrschein haben, müssen sich nicht weiter kümmern. Über die Preisanpassung ihres Tickets werden sie „rechtzeitig von ihrem Verkehrsunternehmen informiert“, erklärt der Verkehrsverbund.

Lesen Sie auch: Fahrgäste können aufatmen: Busse fahren wieder nach Plan

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